IsraelSchreckliche Stille, kalte Angst

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In Tel Aviv wird am Montagabend mit 241 leeren Betten an die verschleppten Geiseln erinnert.
In Tel Aviv wird am Montagabend mit 241 leeren Betten an die verschleppten Geiseln erinnert. AHMAD GHARABLI/AFP

Genau einen Monat ist es her, dass die Terrortruppen der Hamas den Süden Israels überfallen haben. Seitdem sind mehr als 240 Geiseln irgendwo in Gaza verschollen. Ihre Angehörigen bangen, fordern ihre Freilassung - und setzen die Regierung mit ihrem Protest unter Druck.

Von Peter Münch, Tel Aviv

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Am Rand des Trubels hat er sich aufgestellt. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit einem aufgedruckten Foto. Es zeigt seine Nichte Eden. In der einen Hand hält er ein Protestschild, in der anderen ein Megafon. "Die Uhr tickt, jede Minute zählt", ruft er. "Lasst sie frei, sofort." Schnell stimmen noch ein paar andere ein: "Lasst sie frei, lasst sie frei", und Ilan Zecharya skandiert: "Sofort, sofort, sofort, sofort!"

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