Israel„Man muss kein Jurist sein, um zu begreifen, was in Gaza geschieht“

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Zerstörung, so weit man sieht: Eine Luftaufnahme aus dem Gazastreifen.
Zerstörung, so weit man sieht: Eine Luftaufnahme aus dem Gazastreifen. (Foto: Friedrich Bungert)

Eine israelische Menschenrechtsorganisation wirft der Regierung Netanjahu und der Armee vor, im Gazastreifen einen Völkermord zu begehen. Die Leiterin Yuli Novak begründet, wie sie zu diesem Schluss kommt.

Interview von Sina-Maria Schweikle und Sonja Zekri, Berlin

Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem hat vor Kurzem einen Bericht über Israels Krieg im Gazastreifen herausgebracht. Der Titel: „Our Genocide“ – unser Völkermord. Erstmals erheben israelische Nichtregierungsorganisationen – neben B’Tselem auch „Ärzte für Menschenrechte – Israel“ – diesen Vorwurf: dass das Land, das nach dem Holocaust gegründet wurde, selbst einen Völkermord begehe. Yuli Novak leitet B’Tselem. Ein Gespräch darüber, was jetzt geschehen muss.

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Humanitäre Lage in Gaza
:"Seitdem trinke ich Salzwasser gegen den Hunger"

Medhat Salman stammt aus Deir al-Balah. Vor zwei Tagen habe er zuletzt etwas gegessen, sagt der 23-Jährige. Er und fünf weitere Menschen aus dem Gazastreifen berichten von Leid und Verzweiflung.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Leonard Scharfenberg

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