NahostMerz verschärft Ton gegenüber Netanjahu

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Bundeskanzler Friedrich Merz fordert, dass der hungernden Zivilbevölkerung im Gazastreifen jetzt geholfen wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert, dass der hungernden Zivilbevölkerung im Gazastreifen jetzt geholfen wird. Ronny Hartmann/AFP

Der Kanzler verlangt vom israelischen Premierminister mit ungewöhnlich deutlichen Worten humanitäre Hilfe und einen Waffenstillstand im Gazastreifen. Deutsches Sicherheitskabinett tagt am Montag.

Von Kristiana Ludwig und Nicolas Richter, Tel Aviv/Berlin

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Angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen erhöht die Bundesrepublik den Druck auf Israel. Bundeskanzler Friedrich Merz forderte den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu am Sonntag in einem Telefonat auf, „alles in seiner Macht Stehende zu unternehmen, um umgehend einen Waffenstillstand zu erreichen“, hieß es in einer Pressemitteilung der Bundesregierung. Demnach rief Merz Netanjahu dazu auf, „der hungernden Zivilbevölkerung in Gaza die dringend notwendige humanitäre Hilfe jetzt zukommen zu lassen“. Diese müsse die Zivilbevölkerung „schnell, sicher und im gebotenen Umfang erreichen“.

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