Krieg in GazaSPD-Fraktion fordert härteren Kurs in der Israel-Politik

Lesezeit: 3 Min.

Palästinenser versammeln sich im nördlichen Gazastreifen, um Hilfsgüter entgegenzunehmen.
Palästinenser versammeln sich im nördlichen Gazastreifen, um Hilfsgüter entgegenzunehmen. Dawoud Abu Alkas/Reuters

In einer Erklärung verlangen 20 EU-Staaten ein sofortiges Ende des Gaza-Kriegs, doch Deutschland hält sich zurück. Das muss sich ändern, sagt die SPD-Fraktion.

Von Sina-Maria Schweikle und Hubert Wetzel, Berlin/Brüssel

SZ bei Google bevorzugen

Der internationale Druck auf Israel wächst. Und in Deutschland fordert nun auch die SPD-Fraktion eine deutlich klarere Haltung: Es sei an der Zeit, „dass sich die Bundesregierung den Initiativen auf europäischer Ebene anschließt“, schreiben Adis Ahmetović, außenpolitischer Sprecher der SPD, und Rolf Mützenich, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, in einem gemeinsamen Statement, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Erklärung wird von der SPD-Fraktion unterstützt.

Zur SZ-Startseite

Israel und die Vereinten Nationen
:Zerrüttetes Verhältnis

Das Welternährungsprogramm der UN wirft der israelischen Armee vor, im Gazastreifen auf einen ihrer Hilfskonvois  geschossen zu haben.  Noch ist unklar, ob das stimmt, doch die ohnehin belastete Beziehung zwischen Israel und den Vereinten Nationen dürfte sich weiter verschlechtern.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: