Verantwortung für den 7. OktoberDie Israelis wollen Aufklärung – die Regierung nicht

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Zwei Jahre nach den Terroranschlägen steht Adel Rubin im Kibbuz Nir Oz im Hof ihres zerstörten Elternhauses. Ihre Mutter und ihr Vater wurden von der Hamas ermordet.
Zwei Jahre nach den Terroranschlägen steht Adel Rubin im Kibbuz Nir Oz im Hof ihres zerstörten Elternhauses. Ihre Mutter und ihr Vater wurden von der Hamas ermordet. (Foto: JOHN WESSELS/AFP)

Welche Schuld trägt Israels Führung daran, dass es zum 7. Oktober kommen konnte? Dieser Frage will Premier Netanjahu mit allen Mitteln ausweichen. Die Opposition wirft ihm vor, eine „politische Vertuschungskommission“ zu planen.

Von Kristiana Ludwig, Tel Aviv

Der 7. Oktober 2023 war der Tag, an dem mehr als 1500 Kämpfer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am frühen Morgen den Grenzzaun zwischen Gaza und Israel durchbrachen. Sie kamen auch über das Meer ins Land, flogen mit Paraglidern über die Grenze. Dann ermordeten sie mehr als 1200 Menschen, die an jenem Morgen auf einem Festival im Süden Israels tanzten oder sich in den Dörfern und Städten entlang des Gazastreifens in ihren Häusern verschanzten, aufgeschreckt von Sirenen. 251 Frauen, Männer und Kinder wurden verschleppt.

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