Sie sind noch Kinder oder Teenager – und terrorverdächtig. Immer wieder gab es zuletzt Fälle von Jugendlichen, die mit islamistischen Drohungen und Anschlagsplänen aufgefallen sind. Erst im September hat ein 17-Jähriger in Essen auf eine Lehrerin und einen Obdachlosen eingestochen, mutmaßlich aus Hass auf „Ungläubige“. Staats- und Verfassungsschützer berichten von einem wachsenden Problem. Was sind die Gründe? Fragen an Friederike Müller vom Bochumer Jugendhilfeverein „Ifak“. In Bochum, Essen und Gelsenkirchen berät der Verein junge Menschen im Rahmen des Islamismus-Präventionsprogramms „Wegweiser“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung.
Islamismus„Wir haben schon Zehn-, Elf-, Zwölfjährige bei uns, die sich radikalisieren“
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Immer häufiger fallen Jugendliche als Islamisten auf, manchmal sogar schon Kinder. Friederike Müller, Leiterin einer Präventionsstelle in Bochum, erklärt, was das mit sozialen Medien zu tun hat.
Interview von Christoph Koopmann, Düsseldorf

Berlin:„Du Schwuler, geh weg von hier. Der Islam ist hier der Chef“
Berlin, Moabit: In der Carl-Bolle-Grundschule gibt es von streng muslimischen Eltern schon Beschwerden, wenn Lehrerinnen zu kurze Röcke tragen. Und dann sagt Oziel Inácio-Stech seinen Schülern, dass er schwul ist. Die Geschichte eines Albtraums.
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