„Islamischer Staat“Wie das BKA ehemalige IS-Terroristen in Deutschland aufspürt

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Collage: Felix Hunger; reuters

Unbemerkt von den Behörden lebten jahrelang mutmaßliche Milizionäre des „Islamischen Staats“ in Deutschland. Jetzt kann das Bundeskriminalamt die Islamisten reihenweise enttarnen – dank eines gigantischen Datensatzes.

Von Jörg Diehl, Florian Flade und Christoph Koopmann, Berlin/Düsseldorf

Rakan A. war noch ein Teenager, etwa 15 Jahre alt, als der „Islamische Staat“ seine Heimatstadt Mossul im Irak einnahm. Und wenn es stimmt, was die Ermittler von Generalbundesanwalt und Bundeskriminalamt (BKA) kürzlich rekonstruiert haben, dauerte es nicht lange, da schloss sich auch A. der Terrormiliz an: vielleicht aus Neugier und Abenteuerlust, womöglich unter Zwang? Oder mit Überzeugung? Jedenfalls wurde A. zunächst in der Militärverwaltung eingesetzt, dann diente er offenbar in Kampfeinheiten der „Dhat-al-Sawari“-Division. Jahre später flüchtete er nach Deutschland.

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