Irland„Wir leben nun mal von unserem Witz und Charme“

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Unterstützt von den grünen und linken Parteien: Die unabhängige Kandidatin Catherine Connolly gilt als Favoritin.
Unterstützt von den grünen und linken Parteien: Die unabhängige Kandidatin Catherine Connolly gilt als Favoritin. (Foto: Annabelle Hamil/Imago)

Am Freitag wählen die Iren erstmals seit 14 Jahren eine neue Präsidentin. Das Amt ist nur repräsentativ, aber der Wahlkampf spiegelt die Sorgen der Menschen wider. Die gelten auch den US-Konzernen im Land.

Von Martin Wittmann, Westport

Wer mit dem Auto durchs grüne Irland fährt, begegnet traditionell nur wenigen Menschen, und denen nicht unbedingt mehrmals. Die Republik hat kaum 5,4 Millionen Einwohner. Aber in diesen Tagen sieht man immer und immer wieder dieselben zwei Frauen am Straßenrand, von Wahlplakaten lächeln sie hinunter zum fahrenden Volk. Am Freitag entscheiden sich die Einwohner für eine von ihnen, entweder Catherine Connolly oder Heather Humphreys wird neue Präsidentin werden, in der Landessprache: Uachtarán na hÉireann. Als Staatsoberhaupt wird sie wenig politische Macht haben, aber Irland repräsentieren, auch im Ausland. Und je kleiner eine Nation ist, desto größer ist diese diplomatische Verantwortung, sagen die Iren im Pub im kleinen Westport im Nordwesten des Landes: „Wir leben nun mal von unserem Witz und Charme.“

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