NahostWas hinter der kommunikativen Eskalation zwischen Iran und USA steckt

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Ein Boot und ein vor Anker liegender Tanker am 18. April in der Straße von Hormus vor der Küste der iranischen Insel Qeschm.
Ein Boot und ein vor Anker liegender Tanker am 18. April in der Straße von Hormus vor der Küste der iranischen Insel Qeschm. Asghar Besharati/AP/dpa

Selten wurde in Iran ein Minister offener bloßgestellt als Außenminister Araghtschi nach seinem Tweet zur Öffnung der Straße von Hormus. In Teheran gibt es offenbar verschiedene Ansichten zur besten Strategie.

Von Raphael Geiger, Istanbul

Er ist noch online, der Tweet des iranischen Außenministers, abgesetzt am Freitagnachmittag. Ein einziger etwas verschachtelter Satz, der innerhalb von Minuten weltweit die Börsen begeisterte und den Ölpreis fallen ließ. Die Straße von Hormus, so Abbas Araghtschi, werde „in Übereinstimmung mit der Waffenruhe in Libanon“ für „vollkommen offen erklärt“. Das gelte, solange die Waffenruhe in Kraft sei – unklar, ob Araghtschi damit jene in Libanon meinte oder die Pause im Krieg gegen die USA. Letztere läuft kommenden Mittwoch ab.

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