Iran:Sie nennen es Wahl

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Massud Peseschkian, der Reformer unter den sechs Kandidaten, beim Wahlkampf in Teheran. (Foto: Majid Asgaripour/via REUTERS)

Ende Juni lässt das Regime der Mullahs über einen neuen Präsidenten abstimmen, sogar ein moderater Reformer darf antreten. Junge Menschen nutzen den Wahlkampf für ein wenig Ehrlichkeit.

Von Raphael Geiger, Istanbul

Er hatte keine Frage, der junge Mann, er hatte was zu sagen. Und da geschah etwas für die iranische Politik eher Seltenes. Einer, der Präsident werden will, musste sich gefallen lassen, dass ihm ein Student ins Wort fiel, musste sich anhören, wie da draußen, auf den Straßen der Islamischen Republik, die Stimmung ist.

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