Straße von HormusIrans Regime riskiert eine neue Eskalation

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Ein Plakat in Teheran zeigt den früheren Obersten Führer Ali Chamenei und Qassim Soleimani, den ehemaligen Kommandeur der Revolutionsgarde. Beide wurden bei Angriffen getötet.
Ein Plakat in Teheran zeigt den früheren Obersten Führer Ali Chamenei und Qassim Soleimani, den ehemaligen Kommandeur der Revolutionsgarde. Beide wurden bei Angriffen getötet. Foto: AFP

Nach erneuten gegenseitigen Angriffen wollen die USA und Iran jetzt wieder reden – zuerst über die Straße von Hormus. Aber in Teheran fordern die Kleriker eine harte Haltung, die sei „religiöse Pflicht“.

Von Raphael Geiger, Istanbul

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Als der iranische Außenminister am Sonntag in Bagdad landete, tat er als Erstes etwas, das vor allem ein bestimmtes Publikum im eigenen Land mitbekommen sollte. Abbas Araghtschi ließ seinen Konvoi nicht gleich zum irakischen Außenministerium fahren, zum Treffen mit seinem Kollegen, sondern er hielt direkt neben dem Flughafen. An der Stelle, wo Anfang 2020 ein Held des iranischen Regimes starb: Qassim Soleimani, Kommandeur der Auslandseinheit der Revolutionsgarde. Den Befehl, Soleimani zu töten, während der sich in Bagdad aufhielt, gab US-Präsident Donald Trump.

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