Krieg gegen Diktatur„Die Herrschaftseliten Irans haben so viel zu verlieren“

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Modschtaba Chamenei, der die Nachfolge seines Vaters Ali Chamenei antreten wird, soll ein milliardenschweres Immobilienimperium dirigieren, zu dem Hotels in Deutschland zählen. Unterstützt wird er von den Revolutionsgarden, die Irans Wirtschaft und Finanzwelt dominieren.
Modschtaba Chamenei, der die Nachfolge seines Vaters Ali Chamenei antreten wird, soll ein milliardenschweres Immobilienimperium dirigieren, zu dem Hotels in Deutschland zählen. Unterstützt wird er von den Revolutionsgarden, die Irans Wirtschaft und Finanzwelt dominieren. Vahid Salemi/AP/dpa

Regimewechsel? Darauf zielten Trump und Israel allenfalls als „Nebenprodukt“ ihres Krieges ab, sagt der Politologe Aurel Croissant. Die Startbedingungen für eine Demokratie in Iran seien miserabel.

Interview von Katrin Albrecht und Michael Burkner

Zu Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf Iran, richtete US-Präsident Donald Trump an die iranische Bevölkerung einen Satz, der mindestens wie eine Empfehlung klang: „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“ Nach dem Tod des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei übernimmt nun aber sein Sohn die Führung des Landes. Der Politikwissenschaftler Aurel Croissant, der in Heidelberg zu autoritären Regimen und Demokratisierung forscht, warnt davor, dass die iranische Diktatur die letzten Hemmungen verlieren könnte.

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