Gespräche in IslamabadIrans Spiel mit der Zeit

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US-Vize J. D. Vance (re.) spricht nach gescheiterten Verhandlungen bei einer Pressekonferenz im pakistanischen Islamabad, etwas abseits Jared Kushner (li.) und  Steve Witkoff.
US-Vize J. D. Vance (re.) spricht nach gescheiterten Verhandlungen bei einer Pressekonferenz im pakistanischen Islamabad, etwas abseits Jared Kushner (li.) und  Steve Witkoff. Jacquelyn Martin/REUTERS

Wenn es stimmt, dass das Regime in Teheran den Konflikt mit den USA einfach aussitzen kann, steckt nicht nur US-Präsident Donald Trump in der Falle.

Von Tomas Avenarius, Berlin

Wenn es um den Nahen und Mittleren Osten geht, wird ein Satz gern bemüht: „Ihr habt die Uhr, aber wir haben die Zeit.“ Zitiert wird der Satz, um das Verhalten von Regierungen oder Staaten zu erklären, die meist im Nahen oder Mittleren Osten zu finden sind und die mit den USA, Europa und dem angeblich verödenden Westen über Kreuz liegen. Wenn der Satz wirklich stimmen sollte, hätte die Islamische Republik im Krieg gegen die Vereinigten Staaten – und gegen Israel – gerade die Oberhand und bald auch den ganzen Krieg gewonnen.

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