IranTeheran lässt Atom-Inspektoren einreisen

SZ bei Google bevorzugen

Internationale Atominspektoren sind nach mehr als siebenwöchiger Abwesenheit wieder nach Iran gereist. Die Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) würden ihre Arbeit bald fortsetzen, doch noch seien nicht alle Details zwischen der IAEA in Wien und der Islamischen Republik geklärt, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi. Irans Außenministerium bestätigte die Einreise, welcher der Nationale Sicherheitsrat zugestimmt habe. Es gebe jedoch noch keine endgültige Einigung über die Zusammenarbeit mit der IAEA, sagte Abbas Araghtschi am Mittwoch der parlamentarischen Nachrichtenagentur Icana zufolge, doch müsse der Brennstoffwechsel im Atomkraftwerk Buschehr unter Aufsicht von IAEA-Inspektoren erfolgen. Die Inspektoren hatten nach den israelischen und US-amerikanischen Angriffen auf Irans Atomanlagen das Land verlassen. Die Regierung in Teheran ließ das IAEA-Team wieder ins Land, kurz ehe eine von europäischen Staaten gesetzte Frist ausläuft. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten mit der Wiedereinführung von UN-Sanktionen gedroht, falls Iran nicht bis Ende August bereit ist, den Streit um sein Atomprogramm diplomatisch zu lösen. IAEA-Chef Grossi sprach im Sender BBC von ersten Schritten zwischen seiner Behörde und Teheran, sie seien konstruktiv. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, wurde das IAEA-Team vorerst nur zum Reaktor Buschehr entsandt, der kein israelisches Angriffsziel war, und nicht zu den beschädigten Uran-Anreicherungsanlagen in Natans und Fordo.

© SZ/dpa/Reuters - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: