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SZ Espresso:Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird.

Was wichtig ist

Iran setzt britischen Tanker in der Straße von Hormus fest. Revolutionsgarden kapern die Stena Impero und zwingen sie zu einem Kurswechsel in iranische Gewässer. Zwischenzeitlich wird noch ein zweites Schiff gestoppt, darf aber weiterfahren. Der britische Außenminister droht Iran mit "ernsten Konsequenzen", sollte der Tanker nicht freigegeben werden. Die USA verlegen Soldaten und militärisches Gerät nach Saudi-Arabien. Zum Bericht

Exzellenzuniversitäten gekürt. Elf deutsche Universitäten dürfen künftig den Titel "Exzellenzuniversität" tragen. Es winken zusätzliche staatliche Fördergelder in Millionenhöhe, mehr dazu. Mit den ausgewählten Unis habe sich der Exzellenzwettbewerb allerdings ad absurdum geführt, kommentiert Bernd Kramer.

Algerien gewinnt den Afrika-Cup. Ein 1:0 gegen Senegal beschert Algerien den zweiten Titelgewinn nach 1990. Die Entscheidung für das Team um Manchester Citys Riyad Mahrez fällt schon in der zweiten Minute durch einen kuriosen Treffer. Zur Meldung

Was wichtig wird

75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats. Die Bombe sollte Adolf Hitler töten und ein Ende des Zweiten Weltkriegs herbeiführen. Doch Hitler überlebte den Anschlag. An einer gemeinsamen Feierstunde am Samstag nehmen Bundeskanzlerin Merkel und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer teil. Es ist der erste große Auftritt der neuen Ministerin.

50. Jahrestag der Mondlandung wird gefeiert. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa organisiert unterschiedliche Veranstaltungen. Vor genau einem halben Jahrhundert hatten die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond betreten. Millionen Menschen verfolgten das Geschehen live im Fernsehen oder Radio.

Beginn der Salzburger Festspiele. 1920 von Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss gegründet, zählen die Salzburger Festspiele zu den weltweit bedeutendsten Kulturfestivals für Oper, Schauspiel und Konzert. In diesem Jahr wird der "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal wieder ins Programm aufgenommen.

Frühstücksflocke

"Landschaften der Angst." In einem Experiment spielten Ökologen Wildtieren menschliche Stimmen und Froschquaken im Wechsel vor. Auf die Stimmen reagierten viele Tiere ängstlich und vergaßen, nach Nahrung zu suchen. Andere ergriffen gleich die Flucht. Für die Forscher ist dies ein Hinweis, dass die Furcht vor einem Feind das Verhalten von Tieren so stark beeinflussen kann, dass Ökosysteme aus dem Gleichgewicht geraten können.