USASeeminen, Spritschock, Übernahmefantasien: Der Kampf um die Straße von Hormus

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Der Rohöltanker  Parnassos  liegt vor Anker, nachdem der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus aufgrund des US-israelischen Konflikts mit Iran zurückgegangen ist.
Der Rohöltanker Parnassos liegt vor Anker, nachdem der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus aufgrund des US-israelischen Konflikts mit Iran zurückgegangen ist. Benoit Tessier/Reuters

Iran blockiert die für den Öltransport so wichtige Meerenge und will sie offenbar verminen – die USA zerstören Minenleger, eskortieren aber bisher keine Tanker. Für Trump wird es an dieser Stelle nicht nur geografisch, sondern auch politisch eng.

Von Peter Burghardt, Washington

Inzwischen dürften auch amerikanische Autofahrer erkannt haben, welche Bedeutung die Straße von Hormus hat. Dort stehen sie zwar nicht im Stau wie zum Beispiel nach Feierabend auf der chronisch verstopften Interstate 495 um Washington. Aber der gegenwärtige Benzinpreis hat wesentlich mit diesem fernen Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman zu tun, deshalb ist diese „Strait of Hormuz“ seit dem Beginn des Krieges gegen Iran Dauerthema in den US-Nachrichten.

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