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Trauer um General Soleimani:Massenpanik bei Trauermarsch in Iran - Dutzende Tote

  • Bei den Trauerfeierlichkeiten für den getöteten General Soleimani ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einer Massenpanik gekommen.
  • Dabei sollen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sein. Außerdem soll es mehrere Verletzte gegeben haben.
  • Hunderttausende Menschen nahmen Berichten zufolge an dem Trauermarsch teil, der den Abschluss einer ganzen Reihe von Feierlichkeiten bildete.

Beim Begräbnis des iranischen Generals Qassim Soleimani hat es zufolge eine Massenpanik gegeben. Mindestens 50 Menschen starben in dem Gedränge in der Stadt Kerman, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Zudem wurden nach offiziellen Angaben mehr als 200 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.

Der Trauermarsch in Soleimanis Heimatstadt ist der letzte in einer ganzen Reihe von Gedenkfeierlichkeiten, an denen in den vergangenen Tagen in Iraks Hauptstadt Bagdad sowie verschiedenen Städten Irans gewaltige Menschenmengen teilgenommen hatten. Allein zu einer Prozession in Teheran am Montag sollen mehr als eine Million Menschen gekommen sein.

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Hunderttausende geben Soleimani in Kerman letztes Geleit

Der Marsch in Kerman führte am Dienstag durch das Zentrum der Stadt im Südosten des Landes zum Märtyrer-Friedhof, wo Soleimani später beerdigt werden sollte. Der Nachrichtenagentur Isna zufolge soll die Beisetzung Soleimanis nun allerdings verschoben werden. Die Zeremonie wurde erneut auf fast allen Fernsehkanälen in der Region live übertragen.

Anwesend bei dem Trauerzug war auch der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Hussein Salami. "Wir werden Rache nehmen und die wird konsequent und hart sein, so dass die Amerikaner ihre Tat bitter bereuen," sagte Salami. Die Masse erwiderte den Aufruf mit "Rache, Rache"- und "Allahu Akbar"-Rufen.

Wegen des erwarteten Massenandrangs war der Dienstag in Kerman zum örtlichen Feiertag erklärt worden - wie zuvor schon der Montag in der Hauptstadt Teheran. Damit wollte die Regierung möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich von dem als Märtyrer verehrten General zu verabschieden.

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