IranWeitere Proteste scheitern an der Angst

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Nach den Protesten sind die Läden geschlossen: ein Blick in den Teheraner Basar am 15. Januar.
Nach den Protesten sind die Läden geschlossen: ein Blick in den Teheraner Basar am 15. Januar. (Foto: Majid Asgaripour/via REUTERS)

Auf Irans Straßen ist es ruhig, das Land steht unter Schock. US-Präsident Trump lässt wissen, Teheran brauche „eine neue Führung“. Doch von einer Militärintervention spricht er nicht mehr.

Von Raphael Geiger, Istanbul

Die Proteste, die Iran gerade erlebt hat, waren anders: größer als 2022 und geprägt von einem anderen Druck. Anders war auch, wie das Regime auf die Menschen reagierte: mit einer nie gesehenen Brutalität. Und anders ist nun, wie die Führung mit der Zahl der Todesopfer umgeht. Offenbar sollen die Iranerinnen und Iraner wissen, was geschieht, wenn man in ihrem Land protestiert. Und die Welt soll ruhig auch davon mitbekommen.

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Aus Iran dringt momentan kaum etwas nach außen. Die SZ hat einen Deutsch-Iraner getroffen, der die Proteste in Teheran selbst erlebt hat. Was Augenzeugen und Ärzte erzählen, deckt sich mit den wenigen Videos und Fotos, die es bisher gibt: Die Revolutionsgarden gehen offenbar mit unvorstellbarer Brutalität vor.

SZ PlusVon Bamdad Esmaili, Saimah Jiwa, Leonard Scharfenberg und Lea Weinmann

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