Die Proteste, die Iran gerade erlebt hat, waren anders: größer als 2022 und geprägt von einem anderen Druck. Anders war auch, wie das Regime auf die Menschen reagierte: mit einer nie gesehenen Brutalität. Und anders ist nun, wie die Führung mit der Zahl der Todesopfer umgeht. Offenbar sollen die Iranerinnen und Iraner wissen, was geschieht, wenn man in ihrem Land protestiert. Und die Welt soll ruhig auch davon mitbekommen.
IranWeitere Proteste scheitern an der Angst
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Auf Irans Straßen ist es ruhig, das Land steht unter Schock. US-Präsident Trump lässt wissen, Teheran brauche „eine neue Führung“. Doch von einer Militärintervention spricht er nicht mehr.
Von Raphael Geiger, Istanbul

Proteste in Iran:„Sie haben mit Maschinengewehren in die Menge geschossen“
Aus Iran dringt momentan kaum etwas nach außen. Die SZ hat einen Deutsch-Iraner getroffen, der die Proteste in Teheran selbst erlebt hat. Was Augenzeugen und Ärzte erzählen, deckt sich mit den wenigen Videos und Fotos, die es bisher gibt: Die Revolutionsgarden gehen offenbar mit unvorstellbarer Brutalität vor.
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