IranDie Strategie der Furcht geht auf – vorerst

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Nur wenige Fotos und Videos aus Iran haben in den vergangenen Tagen das Ausland erreicht. Sie zeugen von Tod und Zerstörung, wie dieser ausgebrannte Bus in Teheran.
Nur wenige Fotos und Videos aus Iran haben in den vergangenen Tagen das Ausland erreicht. Sie zeugen von Tod und Zerstörung, wie dieser ausgebrannte Bus in Teheran. Majid Asgaripour/via REUTERS

Das iranische Regime hat die Proteste im Land mit mörderischer Gewalt erstickt und vorerst verhindert, dass die USA eingreifen. Langfristig gefährdet es damit seinen Fortbestand.

Von Raphael Geiger, Istanbul

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In Iran geht eine furchterregende Woche zu Ende. In den vergangenen Tagen hat das Regime seinem Volk gezeigt, wozu es fähig ist: Es hat einen Massenmord an den eigenen Bürgerinnen und Bürgern befohlen. Wie viele Menschen getötet wurden, oft durch Schüsse in den Kopf, wird die Weltöffentlichkeit vielleicht nie genau erfahren. Mehrere Tausend sind es mindestens. Dass man es nicht genau weiß, liegt an etwas anderem, das der Islamischen Republik diese Woche gelungen ist: Während die Führung mit dem Ausland verbunden blieb, ging das Volk offline.

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SZ PlusVon Peter Burghardt und Raphael Geiger

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