Naher OstenNervöse Funkstille in Iran

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Teheran am Donnerstagvormittag: Über der Kreuzung prangt ein Propagandaplakat mit einem ausgebrannten Bus und Aufschrift „Dies ist kein Protest“.
Teheran am Donnerstagvormittag: Über der Kreuzung prangt ein Propagandaplakat mit einem ausgebrannten Bus und Aufschrift „Dies ist kein Protest“. (Foto: ATTA KENARE/AFP)

Nach Warnungen aus Washington hat das Mullah-Regime geplante Hinrichtungen offenbar ausgesetzt. Jetzt warten viele Menschen im Land darauf, wie die USA sich weiter verhalten. Das Internet bleibt abgeschaltet.

Von Raphael Geiger, Istanbul

Erfan Soltani lebt. Das iranische Regime ließ am Donnerstag wissen, dass es nicht beabsichtige, ihn hinzurichten, er sei nicht zum Tode verurteilt. Genau das war der Familie des 26-Jährigen mitgeteilt worden, die Behörden wollten ihr noch ein letztes Treffen gewähren. Schon für Mittwoch sei die Hinrichtung geplant gewesen, so hatte die Menschenrechtsorganisation Hengaw gewarnt.

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Iran
:"Wie sollen wir gewinnen, ohne Waffen?"

Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Raphael Geiger

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