Humanitäre HilfeDer Krieg, das Öl und der Hunger

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„Massive Finanzierungslücken“: Durch den Krieg gestiegene Transportkosten machen die Nothilfe teurer, hier Lieferungen der UN nach Syrien.
„Massive Finanzierungslücken“: Durch den Krieg gestiegene Transportkosten machen die Nothilfe teurer, hier Lieferungen der UN nach Syrien. Anas Alkharboutli

Hilfsorganisationen warnen, die Folgen des Iran-Konflikts könnten Millionen Menschen treffen, die ohnehin zu den Schwächsten gehören – nicht nur im Nahen Osten.

Von Andrea Bachstein, München

Vor existenziellen Folgen des Iran-Kriegs für die Schwächsten in der Nahostregion, aber auch weit über sie hinaus warnen jetzt international tätige Hilfsorganisationen. Der Hunger, so mahnt das Welternährungsprogramm WFP, könne sich noch ausbreiten. Die Hilfsorganisationen sind besorgt, ob sie weiter die humanitäre Hilfe leisten können, auf die Millionen Menschen im Nahen Osten angewiesen sind, und deren Zahl im Zuge des Konflikts eher zunimmt. So sind allein in Libanon derzeit mehr als 700 000 Menschen auf der Flucht vor israelischen Angriffen gegen die von Iran gesteuerte Hisbollah, ungefähr genauso viele waren schon zuvor auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Im benachbarten Syrien benötigen sogar zwölf bis vierzehn Millionen Menschen Unterstützung.

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