Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Israels Armee beginnt neue Angriffe in Südlibanon
Iran: Mutmaßlicher Ölteppich wohl durch Tanker-Abwasser
Teheran: USA wollen vollständige Kapitulation Irans
Iran weitet Gebiet der Straße von Hormus aus
Israel liefert Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ an Vereinige Arabische Emirate
Bericht: US-Geheimdienste sehen Iran weiter militärisch "handlungsfähig"
Die US-Regierung hat Irans Militär öffentlich als weitgehend zerstört dargestellt, doch interne Geheimdienstberichte zeichnen laut einer Recherche der New York Times ein anderes Bild. Demnach hat Iran weiter Zugang zu den meisten seiner Raketenstellungen, mobilen Abschussrampen und unterirdischen Anlagen. Besonders heikel ist dem Bericht zufolge die Lage an der Straße von Hormus: Dort kann Teheran offenbar 30 von 33 Raketenstandorten wieder nutzen.
Nach den US-Einschätzungen verfügt Iran weiter über rund 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen und etwa 70 Prozent seines Raketenbestands aus der Zeit vor dem Krieg. Zudem gelten rund 90 Prozent der unterirdischen Raketenlager und Startanlagen landesweit wieder als teilweise oder vollständig einsatzfähig. Die Berichte widersprechen den öffentlichen Aussagen von Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Irans Militär als „dezimiert“ und auf Jahre kampfunfähig beschrieben hatten. Das Weiße Haus weist die Darstellung zurück.
Auch über die Vorräte des US-Militärs gibt es widersprüchliche Berichte. Der demokratische Senator Mark Kelly warnt, die Bestände seien stark aufgebraucht und könnten erst in Jahren wieder aufgefüllt werden. Hegseth weist auch dies zurück: „Wir wissen genau, was wir haben. Wir verfügen über reichlich von dem, was wir brauchen.“ Generalstabschef Dan Caine erklärt, die Regionalkommandos meldeten ausreichende Vorräte für die aktuellen Missionen.
Auch über die Vorräte des US-Militärs gibt es widersprüchliche Berichte. Der demokratische Senator Mark Kelly warnt, die Bestände seien stark aufgebraucht und könnten erst in Jahren wieder aufgefüllt werden. Hegseth weist auch dies zurück: „Wir wissen genau, was wir haben. Wir verfügen über reichlich von dem, was wir brauchen.“ Generalstabschef Dan Caine erklärt, die Regionalkommandos meldeten ausreichende Vorräte für die aktuellen Missionen.
Israels Armee beginnt neue Angriffe in Südlibanon
Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge trotz aktuell herrschender Waffenruhe neue Angriffe auf Ziele der Hisbollah in mehreren Gegenden in Südlibanon begonnen. Die israelische Armee nehme dabei „Terrorinfrastruktur der Hisbollah“ ins Visier, teilte sie mit. Zuvor hatte Israels Armee die Bewohner mehrerer Orte im Süden des Nachbarlandes aufgerufen, diese zu verlassen, damit sie dort gegen die Hisbollah vorgehen kann.
In Libanon wurden derweil mehrere israelische Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von zahlreichen Angriffen in mehreren Gebieten im Süden und auch nahe der Küstenstadt Tyrus. Auf einer Autobahn nahe dem Küstenort Dschije, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Beirut, wurden den Angaben zufolge zwei Fahrzeuge von israelischen Luftangriffen getroffen. Es gibt unterschiedliche Angaben dazu, wie viele Menschen bei dem Angriff verletzt wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt von acht Toten, darunter zwei Kinder. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet von einem Toten und einem Verletzten. Beide Agenturen beziehen sich auf Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums. Sicherheitskreisen zufolge zielten die drei separaten Angriffe auf Fahrzeuge. Israels Militär äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Berichten.
Israels Armee teilte mit, sie habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 40 Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Süden des Nachbarlandes angegriffen, darunter Waffenlager. Die Hisbollah habe zudem mehrere Raketen in Richtung israelischer Soldaten in Südlibanon gefeuert. Verletzte habe es dabei nicht gegeben. Die Hisbollah reklamierte mehrere Angriffe auf israelische Stellungen in Südlibanon für sich.
Die aktuelle Waffenruhe dürfte in den kommenden Tagen auslaufen, sollte sie nicht wieder verlängert werden. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Feuerpause am 23. April nach einem Treffen der Botschafter der verfeindeten Länder Israel und Libanon im Weißen Haus verlängert. Eine weitere Gesprächsrunde zwischen Vertretern der beiden Staaten ist für Donnerstag und Freitag in den USA geplant.
In Libanon wurden derweil mehrere israelische Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von zahlreichen Angriffen in mehreren Gebieten im Süden und auch nahe der Küstenstadt Tyrus. Auf einer Autobahn nahe dem Küstenort Dschije, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Beirut, wurden den Angaben zufolge zwei Fahrzeuge von israelischen Luftangriffen getroffen. Es gibt unterschiedliche Angaben dazu, wie viele Menschen bei dem Angriff verletzt wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt von acht Toten, darunter zwei Kinder. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet von einem Toten und einem Verletzten. Beide Agenturen beziehen sich auf Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums. Sicherheitskreisen zufolge zielten die drei separaten Angriffe auf Fahrzeuge. Israels Militär äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Berichten.
Israels Armee teilte mit, sie habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 40 Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Süden des Nachbarlandes angegriffen, darunter Waffenlager. Die Hisbollah habe zudem mehrere Raketen in Richtung israelischer Soldaten in Südlibanon gefeuert. Verletzte habe es dabei nicht gegeben. Die Hisbollah reklamierte mehrere Angriffe auf israelische Stellungen in Südlibanon für sich.
Die aktuelle Waffenruhe dürfte in den kommenden Tagen auslaufen, sollte sie nicht wieder verlängert werden. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Feuerpause am 23. April nach einem Treffen der Botschafter der verfeindeten Länder Israel und Libanon im Weißen Haus verlängert. Eine weitere Gesprächsrunde zwischen Vertretern der beiden Staaten ist für Donnerstag und Freitag in den USA geplant.
Helfer: Täglich vier Kinder in Libanon getötet oder verletzt
Das Inkrafttreten einer Waffenruhe in Libanon vor rund einem Monat hat das Land für Kinder nach Einschätzung einer Hilfsorganisation nicht sicherer gemacht. Jeden Tag seien im Durchschnitt mehr als vier Kinder getötet oder verletzt worden, teilte „Save the Children“ mit.
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden in den ersten 25 Tagen seit Beginn der Waffenruhe am 17. April 22 Kinder getötet und 89 verletzt, wie die Kinderhilfsorganisation mitteilte. Seit Beginn des Kriegs Anfang März seien damit fast 200 Kinder getötet worden.
Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich Mitte April auf die Waffenruhe geeinigt. Es kommt jedoch weiterhin zu täglichen Angriffen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz. Insbesondere in Libanon werden dabei weiter täglich Menschen getötet. Allein seit Inkrafttreten der Feuerpause waren es nach Behördenangaben insgesamt fast 400 Menschen.
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden in den ersten 25 Tagen seit Beginn der Waffenruhe am 17. April 22 Kinder getötet und 89 verletzt, wie die Kinderhilfsorganisation mitteilte. Seit Beginn des Kriegs Anfang März seien damit fast 200 Kinder getötet worden.
Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich Mitte April auf die Waffenruhe geeinigt. Es kommt jedoch weiterhin zu täglichen Angriffen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz. Insbesondere in Libanon werden dabei weiter täglich Menschen getötet. Allein seit Inkrafttreten der Feuerpause waren es nach Behördenangaben insgesamt fast 400 Menschen.
"Nicht einmal ein bisschen" – Trump ignoriert Wirtschaftsfolgen bei Iran
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner spielten keine Rolle bei seinen Entscheidungen über den Krieg in Iran. Die Verhinderung iranischer Atomwaffen habe absolute Priorität.
"Nicht einmal ein bisschen", sagte Trump auf die Frage, ob ihn die finanzielle Lage der Bürger zu einem Deal motiviere. Vor seiner China-Reise sagte er: "Ich denke nur an eine Sache: Wir können Iran keine Atomwaffe erlauben."
Der Iran-Konflikt hat zu steigenden Energiepreisen und höherer Inflation geführt. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April so stark wie seit drei Jahren nicht. Laut US-Geheimdiensten hat sich die Zeit, die Iran für den Bau einer Atomwaffe bräuchte, seit letztem Sommer nicht verändert – sie liegt bei neun Monaten bis einem Jahr. Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben. Westliche Staaten vermuten jedoch, dass Teheran die Fähigkeit zum Bombenbau entwickeln will.
"Nicht einmal ein bisschen", sagte Trump auf die Frage, ob ihn die finanzielle Lage der Bürger zu einem Deal motiviere. Vor seiner China-Reise sagte er: "Ich denke nur an eine Sache: Wir können Iran keine Atomwaffe erlauben."
Der Iran-Konflikt hat zu steigenden Energiepreisen und höherer Inflation geführt. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April so stark wie seit drei Jahren nicht. Laut US-Geheimdiensten hat sich die Zeit, die Iran für den Bau einer Atomwaffe bräuchte, seit letztem Sommer nicht verändert – sie liegt bei neun Monaten bis einem Jahr. Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben. Westliche Staaten vermuten jedoch, dass Teheran die Fähigkeit zum Bombenbau entwickeln will.
Iran: Mutmaßlicher Ölteppich wohl durch Tanker-Abwasser
Ein mutmaßlicher Ölteppich im Persischen Golf vor der iranischen Insel Charg stammt nach Angaben der Regierung in Teheran wahrscheinlich aus dem Abwasser eines ausländischen Tankers. Es gebe keine Berichte über Lecks an iranischen Pipelines oder Ölanlagen, teilt die iranische Vizepräsidentin und Umweltbeauftragte Schina Ansari staatlichen Medien zufolge mit. Satellitenbilder zeigen einen Dutzende Quadratkilometer großen Teppich westlich der Insel, die der wichtigste Ölumschlagplatz des Landes ist.
Teheran: USA wollen vollständige Kapitulation Irans
Mit Blick auf die Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs kritisiert Teheran die Verhandlungsstrategie der Vereinigten Staaten. Die USA strebten keine echten Verhandlungen an, sondern die vollständige Kapitulation Irans, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna Außenamtssprecher Ismail Baghai. In einem Interview mit dem indischen Magazin India Today Global sagte der Sprecher demnach, statt einer Geben- und Nehmen-Diplomatie verfolgten die USA mit ihren Forderungen die Unterordnung seines Landes.
Den USA gehe es nicht um eine friedliche Lösung, sondern um ein Kapitulationsdokument, schrieb auch der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Der Standpunkt Irans sei eindeutig: Man wolle eine Beendigung der Kampfhandlungen, keine Wiederaufnahme des Konflikts, Entschädigungen, ein Ende der Blockade, Aufhebung von Sanktionen sowie die Achtung internationaler Rechte Irans.
US-Präsident Donald Trump hatte am Montag die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage gestellt. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges. Er nahm dabei Bezug auf ein Verhandlungsdokument, das die iranische Seite übermittelt hatte. Aus Parlamentskreisen in Teheran hieß es am Dienstag, dass die iranische Regierung ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen für wahrscheinlich halte. Eine gut informierte Quelle sagte, es gebe keine Entwicklungen mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington.
Den USA gehe es nicht um eine friedliche Lösung, sondern um ein Kapitulationsdokument, schrieb auch der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Der Standpunkt Irans sei eindeutig: Man wolle eine Beendigung der Kampfhandlungen, keine Wiederaufnahme des Konflikts, Entschädigungen, ein Ende der Blockade, Aufhebung von Sanktionen sowie die Achtung internationaler Rechte Irans.
US-Präsident Donald Trump hatte am Montag die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage gestellt. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges. Er nahm dabei Bezug auf ein Verhandlungsdokument, das die iranische Seite übermittelt hatte. Aus Parlamentskreisen in Teheran hieß es am Dienstag, dass die iranische Regierung ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen für wahrscheinlich halte. Eine gut informierte Quelle sagte, es gebe keine Entwicklungen mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington.
Zwei Sanitäter bei israelischem Angriff in Libanon getötet
Trotz der Waffenruhe sollen zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff im Südlibanon getötet worden sein. Eine weitere Sanitäterin sei zudem verletzt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie gehe den Vorwürfen nach. In der Vergangenheit beschuldigte das israelische Militär die von Iran unterstützten Hisbollah, Krankenwagen und medizinische Teams als Tarnung zu missbrauchen, um Waffen und Kämpfer zu transportieren. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Pentagon: Krieg kostet USA bislang 29 Milliarden Dollar
Die Kosten für den Krieg der USA in Iran belaufen sich nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bislang auf 29 Milliarden Dollar. Dies ist ein Anstieg um vier Milliarden Dollar im Vergleich zu einer Schätzung von Ende April, wie der amtierende Finanzkontrolleur des Pentagons, Jules Hurst, vor Parlamentariern erklärt. Die neuen Zahlen umfassen demnach Ausgaben für Reparatur und Ersatz von Ausrüstung sowie Betriebskosten.
In einem späteren Senatsausschuss stellte Hurst dann klar, dass die 29 Milliarden Dollar noch keine Kosten beinhalteten, die für Reparaturen amerikanischer Einrichtungen anfallen würden, die im Zuge des Krieges angegriffen wurden. Unter anderem liege dies daran, dass die USA nicht wüssten, „welchen Anteil unsere Verbündeten und Partner bei diesem Wiederaufbau übernehmen werden“.
Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung sieht für das Haushaltsjahr 2027 knapp 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben vor.
In einem späteren Senatsausschuss stellte Hurst dann klar, dass die 29 Milliarden Dollar noch keine Kosten beinhalteten, die für Reparaturen amerikanischer Einrichtungen anfallen würden, die im Zuge des Krieges angegriffen wurden. Unter anderem liege dies daran, dass die USA nicht wüssten, „welchen Anteil unsere Verbündeten und Partner bei diesem Wiederaufbau übernehmen werden“.
Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung sieht für das Haushaltsjahr 2027 knapp 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben vor.
Der Pentagon-Mitarbeiter Jules Hurst III. sagt bei einer Anhörung vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses über den Haushalt des Verteidigungsministeriums aus. Alex Brandon/AP/dpa
Kuwait: Eindringlinge mit Verbindung zu Revolutionsgarden festgenommen
In Kuwait sind dem Innenministerium zufolge vier Eindringlinge festgenommen worden, die in Verbindung mit den iranischen Revolutionsgarden stehen sollen. Die Personen hätten versucht, auf dem Seeweg nach Kuwait zu gelangen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Ein Angehöriger der kuwaitischen Streitkräfte sei bei Zusammenstößen mit den Eindringlingen verletzt worden.
Iran weitet Gebiet der Straße von Hormus aus
Iran weitet das als Straße von Hormus bezeichnete Gebiet deutlich aus und erklärt die Meerenge zu einem „riesigen Einsatzgebiet“. Sie werde nicht mehr als schmaler Streifen um eine Handvoll Inseln betrachtet, sondern sei in ihrem Umfang und ihrer militärischen Bedeutung erheblich erweitert worden, sagt Mohammad Akbarsadeh, ein ranghoher Offizier der Marine der Revolutionsgarden, der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge. „Früher wurde die Straße von Hormus als begrenzter Bereich um Inseln wie Hormus und Hengam definiert, doch heute hat sich diese Sichtweise geändert“, sagt Akbarsadeh. Die strategische Zone erstrecke sich nun von der Stadt Bandar-e Dschask im Osten bis zur Insel Siri im Westen.
Es ist bereits die zweite derartige Ausweitung seit Beginn des Konflikts mit den USA und Israel.
Es ist bereits die zweite derartige Ausweitung seit Beginn des Konflikts mit den USA und Israel.
Israels Armee fängt Drohne ab - möglicherweise Angriff der Huthi
Die israelische Luftwaffe hat nach Militärangaben eine Drohne abgefangen. In Übereinstimmung mit geltenden Richtlinien seien dabei keine Warnsirenen ausgelöst worden, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Einwohner der israelischen Küstenstadt Eilat an der Südspitze des Landes berichteten laut Medien, sie hätten Spuren einer Abwehrrakete im Himmel über der Stadt beobachtet. Die Times of Israel berichtete, es werde vermutet, dass die Huthi-Miliz in Jemen hinter dem Angriff stehe.
Es wäre der erste Huthi-Angriff seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg im vergangenen Monat. Die islamistischen Huthi kontrollieren weite Teile Jemens. Die Miliz ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gaza-Kriegs hatten die Huthi Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und im Golf von Aden Handelsschiffe attackiert. Auch während des jüngsten Iran-Kriegs hatte die Miliz Israel mehrmals angegriffen.
Es wäre der erste Huthi-Angriff seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg im vergangenen Monat. Die islamistischen Huthi kontrollieren weite Teile Jemens. Die Miliz ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gaza-Kriegs hatten die Huthi Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und im Golf von Aden Handelsschiffe attackiert. Auch während des jüngsten Iran-Kriegs hatte die Miliz Israel mehrmals angegriffen.
Israel liefert Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ an Vereinige Arabische Emirate
Israel entsendet nach Angaben des US-Botschafters Mike Huckabee ein Raketenabwehrsystem vom Typ Iron Dome sowie Bedienpersonal in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). „Israel hat den VAE gerade Iron-Dome-Batterien und Personal geschickt, um ihnen bei der Bedienung zu helfen“, sagte Huckabee bei einer Konferenz der Universität Tel Aviv. Dies basiere auf den außergewöhnlichen Beziehungen durch die sogenannten Abraham-Abkommen. Einem Insider zufolge sollen die Luftabwehrsysteme die VAE vor iranischen Angriffen schützen. Huckabee sagte außerdem, die Golfstaaten hätten verstanden, dass sie eine Entscheidung treffen müssten. Sie hätten Angriffe aus Iran zu fürchten, nicht aus Israel. Die Lehre aus dem Krieg sei, dass nicht Israel der Feind der Golfstaaten sei, sondern Iran.
Die Vereinigten Arabischen Emirate waren nach Angaben der israelischen Denkfabrik INSS während des Kriegs neben Israel am meisten von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen.
Das Portal Axios berichtete zuerst über den Einsatz der israelischen Raketenabwehr in den Emiraten zum Schutz vor iranischen Geschossen. Die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Emiraten in den Bereichen Militär, Sicherheit und Nachrichtendienste habe während des Kriegs einen neuen Höhepunkt erreicht.
Hintergründe zu den Abraham-Abkommen:
Die Vereinigten Arabischen Emirate waren nach Angaben der israelischen Denkfabrik INSS während des Kriegs neben Israel am meisten von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen.
Das Portal Axios berichtete zuerst über den Einsatz der israelischen Raketenabwehr in den Emiraten zum Schutz vor iranischen Geschossen. Die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Emiraten in den Bereichen Militär, Sicherheit und Nachrichtendienste habe während des Kriegs einen neuen Höhepunkt erreicht.
Hintergründe zu den Abraham-Abkommen:
US-Präsident Donald Trump hatte 2020 in seiner ersten Amtszeit die sogenannten Abraham-Abkommen auf den Weg gebracht. In der Folge normalisierten die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan ihre Beziehungen zu Israel.
Iran droht mit Urananreicherung auf waffentaugliche 90 Prozent
Iran droht damit, bei einem erneuten Angriff sein Uran auf einen atomwaffentauglichen Reinheitsgrad anzureichern. „Eine der Optionen Irans im Falle eines weiteren Angriffs könnte die Anreicherung von Uran auf 90 Prozent sein“, schreibt der Abgeordnete Ebrahim Resaei, der Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik ist, auf der Online-Plattform X. „Wir werden dies im Parlament prüfen.“
Die USA und Israel haben Iran am 28. Februar mit dem erklärten Ziel angegriffen, die Islamische Republik daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Derzeit besteht eine Waffenruhe, die aber brüchig ist.
Die USA und Israel haben Iran am 28. Februar mit dem erklärten Ziel angegriffen, die Islamische Republik daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Derzeit besteht eine Waffenruhe, die aber brüchig ist.
Trump: Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie
Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. „Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe.“
Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: „Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent.“ Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten.
In dem von Iran vorgelegten Plan heißt es laut Staatsmedien, dass die USA Reparationen für die angerichteten Kriegsschäden in Iran zahlen müssten. Die Islamische Republik fordert demnach auch die volle Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Keine Rolle spielte in der Antwort laut den Berichten der Streit über das iranische Atomprogramm.
Am Montagabend (Ortszeit) wollte Trump mit seinem Team für nationale Sicherheit das weitere Vorgehen erörtern, wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf US-Beamte berichtete.
Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: „Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent.“ Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten.
In dem von Iran vorgelegten Plan heißt es laut Staatsmedien, dass die USA Reparationen für die angerichteten Kriegsschäden in Iran zahlen müssten. Die Islamische Republik fordert demnach auch die volle Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Keine Rolle spielte in der Antwort laut den Berichten der Streit über das iranische Atomprogramm.
Am Montagabend (Ortszeit) wollte Trump mit seinem Team für nationale Sicherheit das weitere Vorgehen erörtern, wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf US-Beamte berichtete.

