Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Iran droht USA im Falle von weiteren Angriffen mit Vergeltung
Israel greift Ziele in Libanon an und fordert Menschen in neun Dörfern zur Flucht auf
Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance für Frieden
Irans Militär: Gefechte in Straße von Hormus beendet
Iran: Ein Toter nach nächtlichen US-Angriffen
USA feuern auf iranische Öltanker – Trump erwartet heute Antwort auf Friedensvorschlag
Die USA haben nach eigenen Angaben am Freitag auf zwei iranische Öltanker gefeuert und sie außer Gefecht gesetzt. Laut US-Regionalkommando Centcom versuchten die Schiffe, einen iranischen Hafen zu erreichen. Irans Außenminister wirft Washington eine „rücksichtslose militärische Abenteuerpolitik“ vor und beschuldigt die USA, diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Kriegs zu untergraben.
Die neuen Angriffe folgen auf einen Schusswechsel zwischen US-Militär und Iran in der Straße von Hormus am Vortag. Nach iranischen Angaben war dieser durch einen früheren US-Angriff auf einen weiteren iranischen Tanker ausgelöst worden.
Die neuen Angriffe folgen auf einen Schusswechsel zwischen US-Militär und Iran in der Straße von Hormus am Vortag. Nach iranischen Angaben war dieser durch einen früheren US-Angriff auf einen weiteren iranischen Tanker ausgelöst worden.
„Ich bekomme angeblich heute Abend einen Brief“Donald Trump
US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Angaben noch am Abend eine Antwort Irans auf den US-Vorschlag zur Beendigung der Kampfhandlungen und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. „Ich bekomme angeblich heute Abend einen Brief“, sagt Trump vor Reportern. „Dann werden wir sehen, wie es läuft.“
Der am Mittwoch übermittelte Plan sieht vor, dass Iran die Straße von Hormus wieder öffnet und die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen innerhalb eines Monats beenden. Teheran prüfe die Antwort noch, sagt Außenamtssprecher Esmail Baghaei der staatsnahen Nachrichtenagentur Tasnim.
Zugleich erhöhen die USA den Druck auf Teheran: Washington verhängt neue Sanktionen gegen Personen und Firmen in China und Hongkong, die Irans Militär Zugang zu Ausrüstung und Kriegsmaterial verschafft haben sollen. Die Maßnahmen kommen kurz vor einem geplanten Treffen Trumps mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking.
Der am Mittwoch übermittelte Plan sieht vor, dass Iran die Straße von Hormus wieder öffnet und die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen innerhalb eines Monats beenden. Teheran prüfe die Antwort noch, sagt Außenamtssprecher Esmail Baghaei der staatsnahen Nachrichtenagentur Tasnim.
Zugleich erhöhen die USA den Druck auf Teheran: Washington verhängt neue Sanktionen gegen Personen und Firmen in China und Hongkong, die Irans Militär Zugang zu Ausrüstung und Kriegsmaterial verschafft haben sollen. Die Maßnahmen kommen kurz vor einem geplanten Treffen Trumps mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking.
Iran droht USA im Falle von weiteren Angriffen mit Vergeltung
Iran droht den USA im Falle von weiteren Angriffen auf iranische Handelsschiffe im Persischen Golf mit Vergeltung. Jeder Angriff auf iranische Schiffe werde eine massive Attacke auf eines der US-Zentren in der Region und feindliche Schiffe nach sich ziehen, warnt die iranische Revolutionsgarde - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - laut Staatsmedien am Abend. Ob Iran die von US-Präsident Donald Trump erwartete Antwort auf einen US-Friedensvorschlag mittlerweile übergeben hat, ist weiterhin unbekannt. Weder die iranische Seite noch die US-Regierung äußerten sich bislang dazu.
Großbritannien verlegt Kriegsschiff in den Nahen Osten
Großbritannien verlegt den Zerstörer HMS Dragon in den Nahen Osten. Das Kriegsschiff soll sich auf einen möglichen multinationalen Einsatz zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus vorbereiten, teilt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Großbritannien und Frankreich arbeiten an einem gemeinsamen Plan zur Sicherung der wichtigen Handelsroute. Frankreich verlegt dafür einen Flugzeugträgerverband ins südliche Rote Meer. Die Vorbereitungen laufen vor dem Hintergrund des seit zehn Wochen andauernden Krieges zwischen den USA, Israel und Iran.
Newsdesk
Israel greift Ziele in Libanon an und fordert Menschen in neun Dörfern zur Flucht auf
Die israelische Armee hat die Einwohner von neun Dörfern in Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Ein Armeesprecher erklärte auf der Plattform X, die Menschen müssten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit verlassen und sich mindestens 1000 Meter von den Dörfern und Ortschaften entfernt in offenes Gelände begeben. Laut der Armee besteht Lebensgefahr für Personen, die sich in der Nähe von Kämpfern, Stützpunkten und Waffenlagern der Hisbollah-Miliz aufhalten.
Zuvor teilte die israelische Armee mit, sie habe innerhalb von 24 Stunden 85 Ziele der Hisbollah-Miliz in Libanon angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur.
In der Bekaa-Ebene sei eine unterirdische Anlage zerstört worden, die von der Hisbollah zur Herstellung von Waffen genutzt worden sein soll, hieß es weiter. Zudem griffen israelische Kräfte Kämpfer der Hisbollah-Miliz in Südlibanon an.
Die Armee begründete ihren Einsatz mit Verletzungen einer geltenden Waffenstillstandsvereinbarung durch die Hisbollah-Miliz. Diese soll in den vergangenen Tagen mehrere Raketen auf Soldaten in Südlibanon abgefeuert haben. Es habe keine Verletzten gegeben. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich.
Zuvor teilte die israelische Armee mit, sie habe innerhalb von 24 Stunden 85 Ziele der Hisbollah-Miliz in Libanon angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur.
In der Bekaa-Ebene sei eine unterirdische Anlage zerstört worden, die von der Hisbollah zur Herstellung von Waffen genutzt worden sein soll, hieß es weiter. Zudem griffen israelische Kräfte Kämpfer der Hisbollah-Miliz in Südlibanon an.
Die Armee begründete ihren Einsatz mit Verletzungen einer geltenden Waffenstillstandsvereinbarung durch die Hisbollah-Miliz. Diese soll in den vergangenen Tagen mehrere Raketen auf Soldaten in Südlibanon abgefeuert haben. Es habe keine Verletzten gegeben. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich.
Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance für Frieden
Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen. Das habe Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepräsident J. D. Vance in Washington betont, wie das katarische Außenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen könnten zu einem umfassenden Abkommen für dauerhaften Frieden in der Region führen, hieß es weiter.
Am Donnerstag hatten sich Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Pakistan gilt im Iran-Krieg als offizieller Vermittler, Katar agiert eher im Hintergrund. Vertreter Katars seien ein wichtiger inoffizieller Kanal zwischen den USA und Iran in den diplomatischen Bemühungen für eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs, berichtete das US-Nachrichtenportal Axios. Die Kataris nutzen demnach auch ihre Kontakte zu ranghohen Generälen der Islamischen Revolutionsgarde.
Am Donnerstag hatten sich Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Pakistan gilt im Iran-Krieg als offizieller Vermittler, Katar agiert eher im Hintergrund. Vertreter Katars seien ein wichtiger inoffizieller Kanal zwischen den USA und Iran in den diplomatischen Bemühungen für eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs, berichtete das US-Nachrichtenportal Axios. Die Kataris nutzen demnach auch ihre Kontakte zu ranghohen Generälen der Islamischen Revolutionsgarde.
Bericht: Iran kann Seeblockade laut CIA noch Monate widerstehen
Iran kann einer Seeblockade nach Einschätzung des US-Geheimdienstes CIA noch vier Monate standhalten. Zudem hätten die von US-Präsident Donald Trump als Erfolg gefeierten Bombardements die iranische Führung nicht zum Einlenken gezwungen, berichtet die Zeitung Washington Post unter Berufung auf einen Insider. Der Konflikt dürfte der Analyse zufolge trotz Trumps Bemühungen um ein rasches Ende vorerst andauern.
Irans Militär: Gefechte in Straße von Hormus beendet
Das iranische Militär hat die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet erklärt. „Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.
Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hatte die iranische Marine auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert. In der vergangenen Nacht hatten sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen. Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf iranischem Territorium an.
In einem weiteren Bericht der Tasnim hieß es, die Marine habe in der vergangenen Nacht bei einem kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz US-Schiffe mit acht Marschflugkörpern und 24 Kamikazedrohnen attackiert. Ein Marschflugkörper und drei Drohnen hätten amerikanische Zerstörer getroffen und Brände verursacht. Eine Bestätigung von US-Seite lag zunächst nicht vor.
Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hatte die iranische Marine auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert. In der vergangenen Nacht hatten sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen. Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf iranischem Territorium an.
In einem weiteren Bericht der Tasnim hieß es, die Marine habe in der vergangenen Nacht bei einem kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz US-Schiffe mit acht Marschflugkörpern und 24 Kamikazedrohnen attackiert. Ein Marschflugkörper und drei Drohnen hätten amerikanische Zerstörer getroffen und Brände verursacht. Eine Bestätigung von US-Seite lag zunächst nicht vor.
Washington: Israel und Libanon verhandeln am 14. und 15. Mai
Die USA vermitteln nach Angaben des amerikanischen Außenministeriums in Washington am 14. und 15. Mai zweitägige Gespräche zwischen den Regierungen Israels und Libanons. Offen bleibt, auf welcher Ebene die beiden Nachbarstaaten über Wege zum Frieden verhandeln wollen.
Zuletzt hatte der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam ein baldiges Spitzentreffen auf dem Niveau von Präsidenten oder Regierungschefs abgelehnt. Zuerst müsse die mit Israel vereinbarte Waffenruhe eingehalten werden, hatte Salam gesagt.
Zuletzt hatte der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam ein baldiges Spitzentreffen auf dem Niveau von Präsidenten oder Regierungschefs abgelehnt. Zuerst müsse die mit Israel vereinbarte Waffenruhe eingehalten werden, hatte Salam gesagt.
Bildungskrise an iranischen Universitäten
Wegen des Kriegs herrscht an iranischen Universitäten große Unsicherheit. Irans Wissenschaftsminister sagte, es sei immer noch keine Entscheidung über Vorlesungen in Präsenz gefallen. Dies gelte auch für Prüfungen. „Wir haben noch keine Entscheidung darüber getroffen und warten ab, wie sich die Lage entwickeln wird“, sagte Hussein Simaei laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Rande einer Gedenkfeier.
Die Regierung sei immer noch dabei, die im Krieg bombardierten Universitäten wiederaufzubauen. Dafür seien jedoch erhebliche finanzielle Mittel notwendig. Bereits seit Wochen unterrichten Lehrende an iranischen Hochschulen nur online. Informierten Kreisen zufolge soll es dabei jedoch auch massive Probleme geben. Dazu kommt die Netzsperre, die Irans Bevölkerung vom weltweiten Internet abgeschnitten hat.
Studierendenverbände beklagten unterdessen anhaltend harte Repressionen nach den inzwischen verstummten Massenprotesten vom Januar. Die Hochschulzeitung Amir-Kabir berichtete etwa, einem Studenten, der an den Demonstrationen teilgenommen habe, drohe die Hinrichtung. An mehreren Universitäten seien zudem Studierende wegen mutmaßlicher Protestteilnahme exmatrikuliert worden.
Die Regierung sei immer noch dabei, die im Krieg bombardierten Universitäten wiederaufzubauen. Dafür seien jedoch erhebliche finanzielle Mittel notwendig. Bereits seit Wochen unterrichten Lehrende an iranischen Hochschulen nur online. Informierten Kreisen zufolge soll es dabei jedoch auch massive Probleme geben. Dazu kommt die Netzsperre, die Irans Bevölkerung vom weltweiten Internet abgeschnitten hat.
Studierendenverbände beklagten unterdessen anhaltend harte Repressionen nach den inzwischen verstummten Massenprotesten vom Januar. Die Hochschulzeitung Amir-Kabir berichtete etwa, einem Studenten, der an den Demonstrationen teilgenommen habe, drohe die Hinrichtung. An mehreren Universitäten seien zudem Studierende wegen mutmaßlicher Protestteilnahme exmatrikuliert worden.
Bücher und Papiere liegen in den Trümmern eines Gebäudes der Technischen Universität Sharif in Teheran, das bei einem Angriff Anfang April zerstört wurde (Archivbild). Majid Asgaripour via Reuters
Iran: Ein Toter nach nächtlichen US-Angriffen
Nach den US-Luftangriffen auf Ziele entlang der Küste ist iranischen Angaben zufolge mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Regierungsvertreter der Küstenstadt Minab berichtete laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim über Opfer, nachdem ein Frachtschiff im Meer getroffen worden war. Zehn von 15 Besatzungsmitgliedern seien verletzt worden. Für den Rest der Crew wurde eine Suchaktion eingeleitet. Ein Mitglied wurde schließlich tot geborgen.
Iran und die USA haben sich in der vergangenen Nacht trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Iran attackierte US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele an Land an. Unklar blieb, wer zuerst das Feuer eröffnete. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue iranische Angriffe.
Iran und die USA haben sich in der vergangenen Nacht trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Iran attackierte US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele an Land an. Unklar blieb, wer zuerst das Feuer eröffnete. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue iranische Angriffe.
Satellitenbilder deuten auf Ölteppich vor iranischer Insel Charg hin
Satellitenbilder deuten auf einen möglichen Ölteppich von etwa 45 Quadratkilometern vor der iranischen Ölinsel Charg im Persischen Golf hin. Die grau-weiße Schliere sei auf Aufnahmen der europäischen Copernicus-Satelliten vom 6. bis 8. Mai westlich der acht Kilometer langen Insel zu sehen gewesen, erklärten Umweltforscher.
Die Verschmutzung, etwa so groß wie der Ammersee, sehe aus wie ein Ölteppich. Ursache und genaue Herkunft seien unbekannt. Das US-Militär und die iranische UN-Vertretung in Genf äußerten sich zunächst nicht zu den Aufnahmen.
Von der Insel Charg , etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen.
Die Verschmutzung, etwa so groß wie der Ammersee, sehe aus wie ein Ölteppich. Ursache und genaue Herkunft seien unbekannt. Das US-Militär und die iranische UN-Vertretung in Genf äußerten sich zunächst nicht zu den Aufnahmen.
Von der Insel Charg , etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen.
Ein Satellitenbild zeigt einen mutmaßlichen Ölteppich, der sich am 6. Mai über Dutzende Quadratkilometer in der Nähe der iranischen Insel Charg erstreckt. EUROPEAN UNION/COPERNICUS SENTIN via REUTERS
USA: Haben zwei Tanker unter iranischer Flagge angegriffen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Zwei solche Schiffe hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.
Von einem US-Kampfflugzeug seien Schüsse auf die Schiffe abgefeuert worden, um zu verhindern, dass sie die US-Seeblockade brechen würden. Centcom veröffentlichte auch ein Video, dass die beiden angegriffen Schiffe zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie Rauch aus diesen aufsteigt.
Das US-Militär verwies darauf, dass es bereits am Mittwoch einen anderen unbeladenen Öltanker, der unter iranische Flagge fuhr, außer Gefecht gesetzt habe. „Alle drei Schiffe sind nicht mehr auf dem Weg nach Iran“, hieß es.
Von einem US-Kampfflugzeug seien Schüsse auf die Schiffe abgefeuert worden, um zu verhindern, dass sie die US-Seeblockade brechen würden. Centcom veröffentlichte auch ein Video, dass die beiden angegriffen Schiffe zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie Rauch aus diesen aufsteigt.
Das US-Militär verwies darauf, dass es bereits am Mittwoch einen anderen unbeladenen Öltanker, der unter iranische Flagge fuhr, außer Gefecht gesetzt habe. „Alle drei Schiffe sind nicht mehr auf dem Weg nach Iran“, hieß es.
„Die US-Streitkräfte im Nahen Osten setzen sich weiterhin für die vollständige Durchsetzung der Blockade von Schiffen ein, die Iran anlaufen oder verlassen.“US-Kommandeur, Admiral Brad Cooper
Bislang hätte das US-Militär in dem Zuge 57 Handelsschiffe zum Umsteuern gebracht und vier Schiffe manövrierunfähig gemacht, teilte das Regionalkommando in einem weiteren Post mit.
Aktuell hinderten US-Streitkräfte zudem mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen. Diese Handelsschiffe hätten die Kapazität, iranisches Öl im Wert von schätzungsweise mehr als 13 Milliarden US-Dollar (mehr als 11 Milliarden Euro) zu transportieren.
Iranische Medien meldeten unterdessen Feuergefechte in den Küstenregionen unweit der Straße von Hormus. „Feindliche Ziele“ seien beschossen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans Revolutionsgarden nahesteht.
Aktuell hinderten US-Streitkräfte zudem mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen. Diese Handelsschiffe hätten die Kapazität, iranisches Öl im Wert von schätzungsweise mehr als 13 Milliarden US-Dollar (mehr als 11 Milliarden Euro) zu transportieren.
Iranische Medien meldeten unterdessen Feuergefechte in den Küstenregionen unweit der Straße von Hormus. „Feindliche Ziele“ seien beschossen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans Revolutionsgarden nahesteht.
Laura Otter
Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus Iran
In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs soll sich Teheran US-Außenminister Marco Rubio zufolge noch heute äußern. Bislang habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber „wir sollten heute etwas erfahren“, sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalisten. Er hoffe, dass es sich um ein ernsthaftes Angebot handeln werde.
Derzeit wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Das Ziel ist ein Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden.
Derzeit wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Das Ziel ist ein Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden.
Trotz Waffenruhe: Gegenseitige Angriffe zwischen Israel und Hisbollah
Trotz geltender Waffenruhe hat die Hisbollah erneut Raketen auf Nordisrael gefeuert. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete derweil vier Tote und mehrere Verletzte bei einem israelischen Angriff in Südlibanon. Israels Armee äußerte sich dazu zunächst nicht auf Anfrage. In Nordisrael gab es am frühen Nachmittag in mehreren Orten Raketenalarm. Ein Geschoss sei abgefangen worden, weitere seien auf offenes Gelände gestürzt, teilte das israelische Militär mit. Israels Armee hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit erneutem Beschuss aus Libanon rechne und sich darauf vorbereite. Dem Beschuss vorausgegangen war ein israelischer Angriff in den südlichen Vororten Beiruts, bei dem der Kommandeur der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet wurde.
Israels Armee teilte weiterhin mit, dass eine mit Sprengstoff beladene Drohne der von Iran unterstützten Hisbollah in Israel abgestürzt sei. Dabei seien zwei Soldaten verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die libanesische Miliz habe zudem weitere solcher Drohnen eingesetzt, die in der Nähe von israelischen Soldaten in Südlibanon explodiert seien. Auch dabei sei ein Soldat verletzt worden. Die Hisbollah habe im Laufe des Tages außerdem Mörsergranaten und Raketen auf Soldaten in Südlibanon gefeuert. Das israelische Militär forderte unterdessen erneut die Bewohner mehrerer Ortschaften in Südlibanon auf, diese vor anstehenden israelischen Angriffen zu verlassen. Die Armee kündigte an, dort gegen die Hisbollah vorgehen zu wollen.
Israels Armee teilte weiterhin mit, dass eine mit Sprengstoff beladene Drohne der von Iran unterstützten Hisbollah in Israel abgestürzt sei. Dabei seien zwei Soldaten verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die libanesische Miliz habe zudem weitere solcher Drohnen eingesetzt, die in der Nähe von israelischen Soldaten in Südlibanon explodiert seien. Auch dabei sei ein Soldat verletzt worden. Die Hisbollah habe im Laufe des Tages außerdem Mörsergranaten und Raketen auf Soldaten in Südlibanon gefeuert. Das israelische Militär forderte unterdessen erneut die Bewohner mehrerer Ortschaften in Südlibanon auf, diese vor anstehenden israelischen Angriffen zu verlassen. Die Armee kündigte an, dort gegen die Hisbollah vorgehen zu wollen.
Emirate melden drei Verletzte nach Angriff am Morgen
Nach einem iranischen Angriff am Morgen haben die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) drei Verletzte gemeldet. Das Verteidigungsministerium fing dabei nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, die aus Iran gestartet worden seien. Die Gesamtzahl der Verletzten in den VAE sei damit seit Ausbruch des Iran-Kriegs Anfang Februar auf 230 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Angriffen liege nach offiziellen Angaben bei insgesamt 13.
Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte seien weiterhin vollständig einsatzbereit, um auf Bedrohungen zu reagieren. Man werde entschlossen gegen alle Gefahren vorgehen, die die Sicherheit und Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten, hieß es.
Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte seien weiterhin vollständig einsatzbereit, um auf Bedrohungen zu reagieren. Man werde entschlossen gegen alle Gefahren vorgehen, die die Sicherheit und Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten, hieß es.

