Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Vance: Haben in Iran-Gesprächen echte Fortschritte gemacht
Berichte: USA fordern 20 Jahre keine Urananreicherung von Iran
Israels Armee umstellt Hisbollah-Hochburg in Südlibanon
Irans Militär bezeichnet US-Seeblockade als „Akt der Piraterie“
Nach Trumps Seeblockade-Ankündigung: Ölpreise steigen
Trump droht: Iranische Schnellboote werden bei Annäherung an eingerichtete Blockade vernichtet
US-Präsident Donald Trump sagt, alle iranischen Schnellboote, die sich der US-Seeblockade gegen Iran nähern, würden vernichtet. Trump behauptete auf seiner Plattform Truth Social zudem, die USA hätten die iranische Marine während des jüngsten Krieges "vollständig ausgelöscht". Einige wenige Schnellboote seien indes nicht angegriffen worden, weil die USA sie nicht als große Bedrohung angesehen hätten.
Die US-Blockade der Meerenge ist am Montag um 16 Uhr deutscher Zeit offiziell in Kraft getreten. Das bestätigte Trump vor Reportern im Weißen Haus. Kurz zuvor informierten die USA die Schiffe in der Region mit einer Mitteilung. Darin kündigten sie an, Schiffe abzufangen, umzuleiten oder aufzubringen, die Iran nach Inkrafttreten der Blockade verlassen wollen. Zugleich hieß es, neutrale Schiffe, die Iran nicht angelaufen haben, würden nicht behindert. Allerdings könnten sie auf Schmuggelware kontrolliert werden.
Irans Präsident wirft USA mangelnden politischen Willen vor
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat erneut die US-Seite für das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den beiden Kriegsparteien in Islamabad verantwortlich gemacht. Übertriebene Forderungen und der "mangelnde politische Wille hochrangiger US-Beamter" hätten eine Einigung verhindert, sagte Peseschkian laut einem Bericht des staatlichen englischsprachigen Senders PressTV in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Vance: Haben in Iran-Gesprächen echte Fortschritte gemacht
Die Gespräche zwischen den USA und Iran haben nach der Darstellung von US-Vizepräsident J. D. Vance zu echten Fortschritten geführt - jetzt liege der Ball aber bei den Iranern. Trotz bestehender Differenzen sei vieles in die richtige Richtung gelaufen, sagte Vance dem Sender Fox News. "Wir haben große Fortschritte gemacht." Jetzt sei allerdings Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen - nämlich deren Atomprogramm.
Die USA und Iran hatten am Wochenende in Islamabad direkte Gespräche unter Vermittlung Pakistans geführt. Die Friedensgespräche waren ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Die iranische Seite hatte unter anderem von "überzogenen Forderungen" der USA gesprochen.
Den USA geht es laut Vance vor allem um zwei Dinge: das hochangereicherte Uran außer Landes zu schaffen und Teheran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. In diesen beiden Punkten seien die Iraner auf die USA zugegangen. "Aber sie haben sich nicht weit genug bewegt", sagte Vance.
Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, ließ Vance offen. "Im Grunde genommen ist das eine Frage, die man den Iranern stellen sollte, denn der Ball liegt in ihrem Feld." Vance sagte, er habe in Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler ohnehin nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst grünes Licht aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Modschtaba Chamenei. Darauf müsse man jetzt warten.
Die USA und Iran hatten am Wochenende in Islamabad direkte Gespräche unter Vermittlung Pakistans geführt. Die Friedensgespräche waren ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Die iranische Seite hatte unter anderem von "überzogenen Forderungen" der USA gesprochen.
Den USA geht es laut Vance vor allem um zwei Dinge: das hochangereicherte Uran außer Landes zu schaffen und Teheran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. In diesen beiden Punkten seien die Iraner auf die USA zugegangen. "Aber sie haben sich nicht weit genug bewegt", sagte Vance.
Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, ließ Vance offen. "Im Grunde genommen ist das eine Frage, die man den Iranern stellen sollte, denn der Ball liegt in ihrem Feld." Vance sagte, er habe in Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler ohnehin nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst grünes Licht aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Modschtaba Chamenei. Darauf müsse man jetzt warten.
UN-Chef Guterres zu Iran-Krieg: Einigung nicht über Nacht möglich
UN-Generalsekretär António Guterres hat nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Iran und den USA am Wochenende in Pakistan zu einer Fortsetzung der Gespräche gemahnt. Auch wenn es keine Einigung gegeben habe, so hätten die Gespräche selbst doch die "Ernsthaftigkeit des Engagements" betont und stellten somit einen bedeutenden Schritt hin zu einem neuen Dialog dar, teilte der Sprecher des UN-Chefs mit.
"Angesichts der tief verwurzelten Differenzen kann eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden, und der Generalsekretär ruft dazu auf, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen, um eine Einigung zu erreichen", so der Sprecher. Zugleich müssten die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, betonte Guterres demnach. Dies gelte auch für die Straße von Hormus, wo am Nachmittag eine Seeblockade durch die USA begonnen hatte.
"Angesichts der tief verwurzelten Differenzen kann eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden, und der Generalsekretär ruft dazu auf, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen, um eine Einigung zu erreichen", so der Sprecher. Zugleich müssten die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, betonte Guterres demnach. Dies gelte auch für die Straße von Hormus, wo am Nachmittag eine Seeblockade durch die USA begonnen hatte.
Berichte: USA fordern 20 Jahre keine Urananreicherung von Iran
Die USA haben Iran Medienberichten zufolge dazu aufgefordert, 20 Jahre lang auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Einen entsprechenden Vorschlag hätten sie Teheran bei den Verhandlungen am Wochenende vorgelegt, berichten das Nachrichtenportal Axios und das Wall Street Journal unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle beziehungsweise mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Mit einer entsprechenden Forderung würden die USA ihre bisherige Position aufweichen. US-Präsident Donald Trump etwa hatte erst jüngst betont, es werde keine Urananreicherung geben – ohne seine Forderung dabei auf einen bestimmten Zeitraum zu begrenzen.
Iran hat nach Informationen von US-Medien seinerseits vorgeschlagen, für einen kürzeren Zeitraum auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Axios sprach von einem Zeitraum im „einstelligen“ Bereich, das Wall Street Journal von wenigen Jahren. Auch die US-Forderung, dass das hochangereicherte Uran, das sich tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, aus dem Land entfernt werden solle, lehnten die Iraner den Berichten zufolge ab.
Mit einer entsprechenden Forderung würden die USA ihre bisherige Position aufweichen. US-Präsident Donald Trump etwa hatte erst jüngst betont, es werde keine Urananreicherung geben – ohne seine Forderung dabei auf einen bestimmten Zeitraum zu begrenzen.
Iran hat nach Informationen von US-Medien seinerseits vorgeschlagen, für einen kürzeren Zeitraum auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Axios sprach von einem Zeitraum im „einstelligen“ Bereich, das Wall Street Journal von wenigen Jahren. Auch die US-Forderung, dass das hochangereicherte Uran, das sich tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, aus dem Land entfernt werden solle, lehnten die Iraner den Berichten zufolge ab.
EU-Kommission will Staatshilfen wegen des Iran-Kriegs lockern
Die EU-Kommission will den Mitgliedsstaaten mehr Spielraum bei finanziellen Hilfen für Unternehmen einräumen, die unter den hohen Treibstoff- und Düngemittelpreisen leiden. Sie schlug am Montag vor, die Beihilferegeln vorübergehend zu lockern. Damit sollen Regierungen einen Teil der Kostensteigerungen übernehmen dürfen, die seit dem Beginn des Iran-Krieges angefallen sind. Davon sollen vor allem die Landwirtschaft, der Straßenverkehr und die Schifffahrt profitieren. Zudem sollen energieintensive Industrien künftig staatliche Unterstützung für mehr als 50 Prozent ihrer Stromkosten erhalten können.
Normalerweise wacht die Behörde streng über die Vergabe staatlicher Beihilfen, um Wettbewerbsverzerrungen im EU-Binnenmarkt zu verhindern.
Normalerweise wacht die Behörde streng über die Vergabe staatlicher Beihilfen, um Wettbewerbsverzerrungen im EU-Binnenmarkt zu verhindern.
Merz telefoniert mit Israels Ministerpräsidenten Netanjahu
Bundeskanzler Friedrich Merz hat kurz vor einem historischen Treffen israelischer und libanesischer Vertreter mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert. „Der Bundeskanzler ermutigte Premierminister Netanjahu zur Aufnahme direkter Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung. Er sprach sich dafür aus, die Kampfhandlungen im Süden des Libanon zu beenden“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin mit. Die Hisbollah müsse die Waffen niederlegen.
Außenminister Johann Wadephul telefonierte derweil mit seinem libanesischen Amtskollegen Jussef Radschi. Direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon „können ein wichtiger erster Schritt in eine Zukunft sein, in der beides geachtet wird: Israels legitime Sicherheitsinteressen & Libanons Recht auf territoriale Integrität & Souveränität“, hieß es in einem Posting auf X. Die Angriffe der Hisbollah auf Israel müssten aufhören. „Wir unterstützen die Ausübung des Gewaltmonopols Libanons auf seinem ganzen Territorium & die Entwaffnung der Hisbollah. Zugleich muss die israelische Armee Zivilbevölkerung & zivile Infrastruktur schützen.“
Außenminister Johann Wadephul telefonierte derweil mit seinem libanesischen Amtskollegen Jussef Radschi. Direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon „können ein wichtiger erster Schritt in eine Zukunft sein, in der beides geachtet wird: Israels legitime Sicherheitsinteressen & Libanons Recht auf territoriale Integrität & Souveränität“, hieß es in einem Posting auf X. Die Angriffe der Hisbollah auf Israel müssten aufhören. „Wir unterstützen die Ausübung des Gewaltmonopols Libanons auf seinem ganzen Territorium & die Entwaffnung der Hisbollah. Zugleich muss die israelische Armee Zivilbevölkerung & zivile Infrastruktur schützen.“
Trump behauptet, Anruf aus Iran erhalten zu haben
Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran haben sich die Iraner nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei den USA gemeldet. „Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden“, sagte Trump in der US-Hauptstadt Washington. „Sie wollen einen Deal machen“ – und zwar unbedingt, sagte er. Eine entsprechende öffentliche Äußerung aus Iran gab es bislang nicht.
Öltanker mit Iran-Verbindung verlassen Golf vor US-Blockade
Zwei mit Iran in Verbindung stehende Öltanker verlassen vor einer geplanten US-Blockade iranischer Häfen und Küstengebiete den Persischen Golf durch die Straße von Hormus. Dies geht aus Schifffahrtsdaten von Kpler und LSEG hervor. Der Tanker Auroura sei mit iranischen Ölprodukten beladen, während die New Future Diesel aus dem Hafen Hamrija in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bord habe, zeigen die Daten von Kpler weiter.
Öltanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus. Altaf Qadri/AP/dpa
Israels Armee umstellt Hisbollah-Hochburg in Südlibanon
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge eine Hochburg der von Iran unterstützten Hisbollah im Südlibanon eingekreist und dort etliche Mitglieder der Miliz getötet. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, die israelische Armee habe die südlibanesische Stadt Bint Dschubail unter ihre Kontrolle gebracht. Die Umstellung sei bereits in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, teilte das israelische Militär am Vormittag (Ortszeit) mit.
Bei Luftangriffen und Nahkämpfen in dem Ort seien mehr als 100 Mitglieder der libanesischen Miliz getötet worden. Die Extremisten seien beim Verlassen des örtlichen Krankenhauses getötet worden. Es seien zahlreiche Raketenwerfer und Waffen gefunden worden. Die Fähigkeit der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, von dort aus den Norden Israels anzugreifen, sei eingeschränkt, teilte ein israelischer Militärvertreter mit. „Nur eine kleine Anzahl von Terroristen hält sich noch in der Gegend von Bint Dschubail auf“, heißt es weiter. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es am Morgen, dies betreffe rund 40 Mitglieder der Miliz. Israels Armee hatte die Zivilbevölkerung vor einer Weile aufgerufen, den Ort zu verlassen.
In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat es derweil seit Donnerstag keine israelischen Angriffe mehr gegeben. Nach einer großangelegten israelischen Angriffswelle mit vielen Toten soll US-Präsident Donald Trump Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren. In Nordisrael heulten nach Drohnen- und Raketenangriffen der Hisbollah am Morgen und Vormittag erneut die Warnsirenen. Berichte über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht.
Bei Luftangriffen und Nahkämpfen in dem Ort seien mehr als 100 Mitglieder der libanesischen Miliz getötet worden. Die Extremisten seien beim Verlassen des örtlichen Krankenhauses getötet worden. Es seien zahlreiche Raketenwerfer und Waffen gefunden worden. Die Fähigkeit der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, von dort aus den Norden Israels anzugreifen, sei eingeschränkt, teilte ein israelischer Militärvertreter mit. „Nur eine kleine Anzahl von Terroristen hält sich noch in der Gegend von Bint Dschubail auf“, heißt es weiter. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es am Morgen, dies betreffe rund 40 Mitglieder der Miliz. Israels Armee hatte die Zivilbevölkerung vor einer Weile aufgerufen, den Ort zu verlassen.
In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat es derweil seit Donnerstag keine israelischen Angriffe mehr gegeben. Nach einer großangelegten israelischen Angriffswelle mit vielen Toten soll US-Präsident Donald Trump Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren. In Nordisrael heulten nach Drohnen- und Raketenangriffen der Hisbollah am Morgen und Vormittag erneut die Warnsirenen. Berichte über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht.
Rauch steigt nach israelischem Bombardement im Südlibanon auf. Ariel Schalit/AP/dpa
Frankreich und Großbritannien wollen Hormus-Konferenz abhalten
Frankreich hat eine Konferenz zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Diese Konferenz werde sein Land gemeinsam mit Großbritannien in den kommenden Tagen organisieren, teilt Präsident Emmanuel Macron auf der Online-Plattform X mit.
Gemeinsam mit anderen Ländern, die an einem solchen friedlichen Einsatz mitwirken wollen, um die freie Schifffahrt in der Meeresenge wiederherzustellen, wolle man sich zusammensetzen, schrieb Macron.
„Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht.“ Macron hatte zuletzt von einem guten Dutzend Länder gesprochen, die sich an einer solchen Initiative beteiligen wollten. Wer genau bei der Konferenz dabei ist und wann sie stattfindet, teilte Frankreich zunächst nicht mit.
„Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht.“ Macron hatte zuletzt von einem guten Dutzend Länder gesprochen, die sich an einer solchen Initiative beteiligen wollten. Wer genau bei der Konferenz dabei ist und wann sie stattfindet, teilte Frankreich zunächst nicht mit.
Irans Militär bezeichnet US-Seeblockade als „Akt der Piraterie“
Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme, sagte ein Sprecher der iranischen Militärführung laut der Nachrichtenagentur Tasnim. „Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden“, sagte der Sprecher weiter.
USA: Blockade der Straße von Hormus soll Montag um 16 Uhr beginnen
Die USA wollen nach den vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen mit Iran an diesem Montag mit einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Blockade der Straße von Hormus beginnen. Von 16.00 Uhr MESZ an werde die Passage für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen wollen, kündigte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X an.
Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump die Blockade angekündigt. Die US-Marine werde allen Schiffen die Einfahrt in die Straße von Hormus oder das Verlassen der Meerenge versperren, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. Die Blockade werde mit sofortiger Wirkung beginnen. Die Streitkräfte seien auch angewiesen worden, alle Schiffe abzufangen, die Gebühren an Iran gezahlt hätten. Niemand, der eine „illegale Maut“ entrichte, werde auf hoher See sichere Passage haben, schrieb Trump. Zudem kündigte er an, von Iran gelegte Seeminen in der Meerenge zerstören zu lassen.
Trump begründete den Schritt mit Drohungen aus Teheran und sprach von „Welterpressung“. Iran habe erklärt, es könnten Minen in der Meerenge liegen. Zugleich stellte der Präsident in Aussicht, dass die Blockade wieder gelockert werden könne, sollte die Durchfahrt für alle Schiffe uneingeschränkt möglich sein.
Nach Trumps Worten sollen sich auch andere Staaten an der Blockade beteiligen – er sagte aber nicht, welche. Für den Fall von Angriffen auf US-Kräfte oder zivile Schiffe drohte Trump mit massiver militärischer Gewalt. „Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird zur Hölle gejagt“, schrieb er.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, insbesondere für den globalen Ölhandel. Seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel, den USA und Iran haben nur wenige Schiffe die Straße von Hormus passieren können. Teheran hatte die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen faktisch blockiert, was einen weltweiten Anstieg besonders von Energie- und Rohstoffpreisen auslöste.
Trump begründete den Schritt mit Drohungen aus Teheran und sprach von „Welterpressung“. Iran habe erklärt, es könnten Minen in der Meerenge liegen. Zugleich stellte der Präsident in Aussicht, dass die Blockade wieder gelockert werden könne, sollte die Durchfahrt für alle Schiffe uneingeschränkt möglich sein.
Nach Trumps Worten sollen sich auch andere Staaten an der Blockade beteiligen – er sagte aber nicht, welche. Für den Fall von Angriffen auf US-Kräfte oder zivile Schiffe drohte Trump mit massiver militärischer Gewalt. „Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird zur Hölle gejagt“, schrieb er.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, insbesondere für den globalen Ölhandel. Seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel, den USA und Iran haben nur wenige Schiffe die Straße von Hormus passieren können. Teheran hatte die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen faktisch blockiert, was einen weltweiten Anstieg besonders von Energie- und Rohstoffpreisen auslöste.
Schifffahrtsdaten: Viele Öltanker meiden Straße von Hormus vor US-Blockade
Vor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden viele Öltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus. Ein unter der Flagge Maltas fahrendes Schiff hat demnach bereits an der Meerenge kehrtgemacht. Andere Tanker mit Zielen in arabischen Nachbarstaaten passieren die wichtige Wasserstraße jedoch weiterhin. Die US-Streitkräfte wollen ab 16.00 Uhr (MESZ) den Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren, nachdem die Friedensgespräche gescheitert waren. Die iranische Revolutionsgarde drohen im Gegenzug mit einem harten Vorgehen gegen US-Militärschiffe.
