Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Iran und Israel wollen Angriffe einstellen
Ermittlungen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir in Italien
Iran: Neuer Sicherheitsgürtel von Hormus bis zum Roten Meer
Irans Chefunterhändler: Werden US-Seeblockade durchbrechen
Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Trump warnt Netanjahu vor Krieg gegen Iran im Alleingang
US-Präsident Donald Trump warnt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor einem erneuten Krieg gegen Iran. Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel auf sich allein gestellt sein, sagte Trump in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. "Ich habe gesagt: 'Bibi (Netanjahu), du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein'", zitiert das Portal den US-Präsidenten.
Laura Otter
Die Lage vor Ort
Laura Otter
Israelischer Evakuierungsaufruf für die libanesische Stadt Tyros
Trotz der wiederaufgenommenen Waffenruhe mit Iran hat das israelische Militär einen Evakuierungsaufruf für die libanesische Küstenstadt Tyros herausgegeben und damit vor möglichen Angriffen gewarnt. Erstmals umfasst der Aufruf auch das christliche Viertel der Stadt. Zur Begründung hieß es am Dienstag, Kämpfer der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz seien dort aktiv. Beweise dafür legte die Armee bislang nicht vor.
Bisherige Räumungsaufforderungen hatten das christliche Viertel ausgeklammert. Das israelische Militär hatte die Einwohner jedoch zuvor gewarnt, dass auch dieses Gebiet ins Visier genommen werden könnte, sollte die Hisbollah dort weiterhin präsent sein. Solchen Evakuierungsaufrufen folgen häufig Angriffe der israelischen Armee.
Bisherige Räumungsaufforderungen hatten das christliche Viertel ausgeklammert. Das israelische Militär hatte die Einwohner jedoch zuvor gewarnt, dass auch dieses Gebiet ins Visier genommen werden könnte, sollte die Hisbollah dort weiterhin präsent sein. Solchen Evakuierungsaufrufen folgen häufig Angriffe der israelischen Armee.
US-Kampfhubschrauber stürzt nahe der Straße von Hormus ab
Nahe der Straße von Hormus ist ein US-Militärhubschrauber abgestürzt. Die Piloten seien in Sicherheit, teilte US-Präsident Donald Trump am Dienstag mit. Es gehe ihnen gut. Niemand sei verletzt worden. Die US-Regierung werde im Laufe des Tages einen Bericht zu dem Vorfall vorlegen, kündigte er an. Weitere Details nannte Trump nicht.
Einem Bericht der New York Times zufolge war der Apache-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge abgestürzt. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei bislang unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
Einem Bericht der New York Times zufolge war der Apache-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge abgestürzt. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei bislang unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
Iran und Israel wollen Angriffe einstellen
Iran und Israel haben sich nach einer neuen Eskalation darauf verständigt, ihre Angriffe gegeneinander vorerst zu drosseln. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, Israel werde seine Angriffe in Iran zunächst aussetzen, aber auf neue Attacken aus Teheran reagieren.
Iran hatte zuvor das Ende seiner Militäroperationen gegen Israel verkündet. Das zentrale Militärkommando warnt jedoch, bei weiteren israelischen Angriffen – auch in Südlibanon – würden „viel härtere und vernichtendere Maßnahmen als zuvor“ folgen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit Netanjahu telefoniert und zur Deeskalation gedrängt. Netanjahu betont zugleich Israels Recht auf Selbstverteidigung und weist die iranische Drohung zurück, weitere Angriffe auf die Hisbollah in Libanon würden eine neue iranische Attacke auslösen.
Iran hatte zuvor das Ende seiner Militäroperationen gegen Israel verkündet. Das zentrale Militärkommando warnt jedoch, bei weiteren israelischen Angriffen – auch in Südlibanon – würden „viel härtere und vernichtendere Maßnahmen als zuvor“ folgen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit Netanjahu telefoniert und zur Deeskalation gedrängt. Netanjahu betont zugleich Israels Recht auf Selbstverteidigung und weist die iranische Drohung zurück, weitere Angriffe auf die Hisbollah in Libanon würden eine neue iranische Attacke auslösen.
Ermittlungen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir in Italien
In Italien laufen Insiderangaben zufolge Ermittlungen gegen den israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir wegen des Verdachts der Folter und Freiheitsberaubung. Hintergrund ist der Umgang mit Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte im vergangenen Monat, unter denen sich auch italienische Staatsbürger befanden, wie aus Justizkreisen verlautet. Ben-Gvir erklärt in einer Stellungnahme, er werde sich den Ermittlungen nicht entziehen und weiterhin an der Seite der israelischen Einsatzkräfte stehen. Die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnet das Vorgehen gegen die Aktivisten als "inakzeptabel". Sollten die Ermittlungen ergeben, dass eine Anklage gerechtfertigt ist, könnten die Staatsanwälte einen formellen Antrag auf Einleitung eines Verfahrens stellen.
Israel hatte Mitte Mai in internationalen Gewässern nahe Zypern eine aus mehr als 50 Booten bestehende Hilfsflotte gestoppt, die auf dem Weg in den Gazastreifen war. Damit wollten mehr als 400 Aktivisten, darunter auch Italiener, die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Ben-Gvir verbreitete anschließend ein Video, das festgenommene Aktivisten in demütigender Weise zeigte. Das sorgte international für Empörung.
Ben-Gvir reagierte am Abend auf die Neuigkeiten aus Italien knapp: „Das Land des Stiefels wurde zum Land der Flipflops“, schrieb er auf der Plattform X.
In Frankreich wird wegen des Vorgehens gegen die Aktivisten ebenfalls bereits ermittelt. Zudem wurde von Paris gegen Ben-Gvir bereits ein Einreiseverbot verhängt. Sowohl der israelische Außenminister Gideon Saar als auch Regierungschef Benjamin Netanjahu hatten sich vom Verhalten des Polizeiministers distanziert.
Lesen Sie dazu auch:
Israel hatte Mitte Mai in internationalen Gewässern nahe Zypern eine aus mehr als 50 Booten bestehende Hilfsflotte gestoppt, die auf dem Weg in den Gazastreifen war. Damit wollten mehr als 400 Aktivisten, darunter auch Italiener, die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Ben-Gvir verbreitete anschließend ein Video, das festgenommene Aktivisten in demütigender Weise zeigte. Das sorgte international für Empörung.
Ben-Gvir reagierte am Abend auf die Neuigkeiten aus Italien knapp: „Das Land des Stiefels wurde zum Land der Flipflops“, schrieb er auf der Plattform X.
In Frankreich wird wegen des Vorgehens gegen die Aktivisten ebenfalls bereits ermittelt. Zudem wurde von Paris gegen Ben-Gvir bereits ein Einreiseverbot verhängt. Sowohl der israelische Außenminister Gideon Saar als auch Regierungschef Benjamin Netanjahu hatten sich vom Verhalten des Polizeiministers distanziert.
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Iran: Neuer Sicherheitsgürtel von Hormus bis zum Roten Meer
Die iranischen Al-Kuds-Brigaden kündigen die Errichtung eines neuen Sicherheitsgürtels an. Dieser "Gürtel des Widerstands" soll sich von der Straße von Hormus bis zur Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste Jemens sowie vom Golf bis zum Roten Meer erstrecken, sagt der Kommandeur Esmail Kaani nach Angaben von staatlichen Medien. Unter dem Begriff "Widerstand" oder "Achse des Widerstands" fasst die Führung in Teheran ihre Verbündeten in der Region zusammen, zu denen unter anderem die Huthi-Rebellen in Jemen gehören.
Irans Chefunterhändler: Werden US-Seeblockade durchbrechen
Iran will die von den USA errichtete Seeblockade nach den Worten seines Chefunterhändlers Mohammad Bagher Ghalibaf durchbrechen. Man werde sie in eine weitere Niederlage für den Feind verwandeln, teilte Ghalibaf auf seinem Telegram-Kanal mit. "Wir werden weder nur kämpfen, noch nur verhandeln; vielmehr werden wir zu unserer eigenen Zeit kämpfen und zu unserer eigenen Zeit verhandeln", erklärte er. Das Ziel Irans sei ein Ende des Krieges und eine stabile Sicherheit. Man habe kein Vertrauen in die Gegenseite.
Libanons Präsident bietet Israel Gespräche über Nichtangriffspakt an
Der libanesische Präsident Joseph Aoun richtet einen seltenen Appell an Israel und bietet Verhandlungen über ein Ende des Krieges an. Eine militärische Lösung werde den Menschen im Norden Israels niemals Sicherheit bringen, sagte Aoun in einem Interview mit dem Sender CNN. Libanon sei bereit für Gespräche. Ein Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu schließt Aoun jedoch vor einer Einigung aus. Bei der angestrebten Vereinbarung solle es sich um einen Nichtangriffspakt und nicht um ein vollständiges Friedensabkommen handeln.
Iranische Behörde hebt Flugverbot wieder auf
Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel Beschränkungen im Flugverkehr wieder aufgehoben. „Da die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen geschaffen und die erforderlichen Abstimmungen mit den zuständigen Behörden getroffen wurden, sind die Flugbeschränkungen aufgehoben worden“, sagte der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Abusar Schirudi, der Nachrichtenagentur Tasnim. „Die Luftfahrtaktivitäten des Landes kehren schrittweise zum regulären Betrieb zurück.“ Nach neuen gegenseitigen Luftangriffen Israels und Irans hatte das Land seinen kompletten Luftraum am Nachmittag geschlossen.
Nahost-Sorgen treiben Ölpreis und belasten Europas Börsen
Die erneute Eskalation im Iran-Krieg hat zum Wochenstart die Ölpreise steigen lassen und die europäischen Aktienmärkte belastet. Der Dax ging am Montag 0,6 Prozent niedriger mit 24.616 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 machte Verluste von bis zu 1,3 Prozent wieder wett und verabschiedete sich stabil bei 6062 Zählern. Die Ölpreise schnellten in der Spitze mehr als fünf Prozent nach oben, schränkten das Plus dann aber auf gut ein Prozent ein.
Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Israel will nach den Worten seines Verteidigungsministers auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren. Diese gelten als Hochburg der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. „Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels“, sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.
„Die israelische Armee wird ihre Einsätze in Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen“, sagte Katz ferner. „Wir weisen die Drohungen Irans entschieden zurück.“ Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen Libanon und Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde „mit großer Härte beantwortet werden“.
Am Sonntag hatte die israelische Armee als Reaktion auf Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels Ziele in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Iran feuerte daraufhin erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel ab. Am Nachmittag erklärte die iranische Militärführung dann ihre Angriffe gegen Israel für beendet. Sollten die Kampfhandlungen weitergehen, darunter Israels Angriffe im Südlibanon, würden „härtere und vernichtendere Maßnahmen als bisher“ erfolgen, drohte Irans militärisches Hauptquartier Chatam al-Anbjia jedoch.
„Die israelische Armee wird ihre Einsätze in Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen“, sagte Katz ferner. „Wir weisen die Drohungen Irans entschieden zurück.“ Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen Libanon und Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde „mit großer Härte beantwortet werden“.
Am Sonntag hatte die israelische Armee als Reaktion auf Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels Ziele in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Iran feuerte daraufhin erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel ab. Am Nachmittag erklärte die iranische Militärführung dann ihre Angriffe gegen Israel für beendet. Sollten die Kampfhandlungen weitergehen, darunter Israels Angriffe im Südlibanon, würden „härtere und vernichtendere Maßnahmen als bisher“ erfolgen, drohte Irans militärisches Hauptquartier Chatam al-Anbjia jedoch.
Iran erklärt Angriffe auf Israel für beendet
Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung Libanons Israel eine „schmerzhafte Antwort“ erteilt, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. „Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.“
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bekannt gegeben, Israel und Iran strebten eine „sofortige Waffenruhe“ an. Die abschließenden Verhandlungen über einen Frieden schritten voran, erklärt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. „Beide Seiten, Israel und Iran, streben eine sofortige Waffenruhe an! Die finalen Friedensverhandlungen laufen, sofern ihnen nicht Ignoranz oder Dummheit in die Quere kommen. Die Blockade bleibt bis zum Abschluss eines endgültigen Abkommens in vollem Umfang bestehen. Es sollte schnell gehen.“
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bekannt gegeben, Israel und Iran strebten eine „sofortige Waffenruhe“ an. Die abschließenden Verhandlungen über einen Frieden schritten voran, erklärt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. „Beide Seiten, Israel und Iran, streben eine sofortige Waffenruhe an! Die finalen Friedensverhandlungen laufen, sofern ihnen nicht Ignoranz oder Dummheit in die Quere kommen. Die Blockade bleibt bis zum Abschluss eines endgültigen Abkommens in vollem Umfang bestehen. Es sollte schnell gehen.“
EU sanktioniert Iraner wegen Bedrohung des Schiffsverkehrs
Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen zwei iranische Staatsbürger und eine Einheit der Revolutionsgarde wegen der Bedrohung des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Dies ist das erste Mal, dass die EU ihre neuen Befugnisse zur Bestrafung von Verstößen gegen die Freiheit der Schifffahrt nutzt, wie die Staatengemeinschaft mitteilt. Betroffen sind das Marinekommando der Revolutionsgarde in der Provinz Hormosgan sowie zwei Funktionäre.
„Diese Maßnahmen richten sich gegen Akteure, die an iranischen Handlungen und politischen Maßnahmen beteiligt sind, welche die Freiheit der Schifffahrt im Nahen Osten gefährden. Solche Handlungen stehen im Widerspruch zum Völkerrecht und verletzen etablierte Rechte zur Durchfahrt sowie zur friedlichen Durchfahrt durch internationale Meerengen“, heißt es in einer Erklärung der EU. Die Aktionen Irans seien inakzeptabel, erklärt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Die Vermögenswerte der sanktionierten Einheiten und Akteure können eingefroren werden. Es ist untersagt, ihnen direkt oder indirekt Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gilt für alle gelisteten natürlichen Personen ein Einreiseverbot für die EU, heißt es in der Mitteilung weiter.
„Diese Maßnahmen richten sich gegen Akteure, die an iranischen Handlungen und politischen Maßnahmen beteiligt sind, welche die Freiheit der Schifffahrt im Nahen Osten gefährden. Solche Handlungen stehen im Widerspruch zum Völkerrecht und verletzen etablierte Rechte zur Durchfahrt sowie zur friedlichen Durchfahrt durch internationale Meerengen“, heißt es in einer Erklärung der EU. Die Aktionen Irans seien inakzeptabel, erklärt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Die Vermögenswerte der sanktionierten Einheiten und Akteure können eingefroren werden. Es ist untersagt, ihnen direkt oder indirekt Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gilt für alle gelisteten natürlichen Personen ein Einreiseverbot für die EU, heißt es in der Mitteilung weiter.
Laura Otter
Libanon meldet israelische Angriffe im Süden des Landes
Parallel zur jüngsten Eskalation mit Iran hat Israel seine Angriffe im benachbarten Libanon nach dortigen Angaben fortgesetzt. Die israelische Luftwaffe habe dort mehrere Orte im Süden bombardiert, berichtete die Staatsagentur NNA. Im Umfeld der Stadt Nabatija seien dabei mindestens vier Menschen getötet worden. Israel greife die Stadt auch mit Artillerie an. Zudem rückten israelische Bodentruppen mit Maschinengewehren im Süden vor. Aus Sicherheitskreisen hieß es, der schwere Beschuss der Stadt deute darauf hin, dass Israels Armee sich auf einen Vormarsch vorbereite.
Auch der Hisbollah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte in Südlibanon. Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage bisher nicht.
Nabatija ist mehrheitlich von Schiiten bewohnt und ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt für die Region und auch von symbolischer Bedeutung. Israel hat die Stadt seit den 1980er Jahren immer wieder angegriffen, wie auch im vergangenen Krieg mit der Hisbollah im Jahr 2024. Israels Armee hatte Anwohner vor rund einer Woche aufgefordert, ihre Häuser und die Stadt umgehend zu verlassen. Es gibt Vermutungen, dass israelische Bodentruppen die Stadt bald einnehmen könnten.
Vor etwa einer Woche hatten die Truppen bereits Burg Beaufort aus dem 12. Jahrhundert eingenommen, die einen Blick über weite Gebiete in Libanon und die Golanhöhen bietet. Von dieser strategisch guten Position aus wäre auch ein Vormarsch in Richtung Nabatija möglich.
Auch der Hisbollah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte in Südlibanon. Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage bisher nicht.
Nabatija ist mehrheitlich von Schiiten bewohnt und ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt für die Region und auch von symbolischer Bedeutung. Israel hat die Stadt seit den 1980er Jahren immer wieder angegriffen, wie auch im vergangenen Krieg mit der Hisbollah im Jahr 2024. Israels Armee hatte Anwohner vor rund einer Woche aufgefordert, ihre Häuser und die Stadt umgehend zu verlassen. Es gibt Vermutungen, dass israelische Bodentruppen die Stadt bald einnehmen könnten.
Vor etwa einer Woche hatten die Truppen bereits Burg Beaufort aus dem 12. Jahrhundert eingenommen, die einen Blick über weite Gebiete in Libanon und die Golanhöhen bietet. Von dieser strategisch guten Position aus wäre auch ein Vormarsch in Richtung Nabatija möglich.