Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Trump: US-Militär beginnt mit Räumung der Straße von Hormus
Schwer verletzte Kinder in Libanon: SPD-Politiker fordern humanitäres Evakuierungsprogramm
Bericht: Irans neuer Oberster Führer schwer verletzt und entstellt
US-Delegation um J. D. Vance zu Gesprächen mit Iran gelandet
Maximalforderungen und Drohgebärden vor Iran-Verhandlungen
Friedensverhandlungen zwischen Iran und USA begonnen
Begleitet von hohen Erwartungen haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Iran-Konflikts begonnen. Das teilten pakistanische Regierungsvertreter mit, auch der iranische Staatssender Irib meldete den Beginn.
Der Auftakt der Verhandlungen wurde begleitet von einander widersprechenden Aussagen beider Seiten. Ein Vertreter der US-Regierung dementierte Berichte, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit.
Die US-Delegation leitet Vizepräsident J. D. Vance, auf iranischer Seite führt Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf die Delegation an. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und der Armeechef des Landes, Feldmarschall Asim Munir, übernehmen die Vermittlung.
Der genaue Ablauf der Gespräche ist bislang nicht bekannt. Möglich sind direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen. Nach iranischen Angaben sollen die Gespräche nur einen Tag dauern.
Der Auftakt der Verhandlungen wurde begleitet von einander widersprechenden Aussagen beider Seiten. Ein Vertreter der US-Regierung dementierte Berichte, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit.
Die US-Delegation leitet Vizepräsident J. D. Vance, auf iranischer Seite führt Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf die Delegation an. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und der Armeechef des Landes, Feldmarschall Asim Munir, übernehmen die Vermittlung.
Der genaue Ablauf der Gespräche ist bislang nicht bekannt. Möglich sind direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen. Nach iranischen Angaben sollen die Gespräche nur einen Tag dauern.
Irans Marine warnt US-Kriegsschiff vor Eindringen in Straße von Hormus
Irans Marine hat mit Beginn der Friedensverhandlungen ein US-Kriegsschiff vor einer Durchquerung der Straße von Hormus gewarnt. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran beobachteten den US-Zerstörer genau, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Sollte das Schiff seinen Kurs fortsetzen, drohe ein Angriff. Irans Delegation, die in Islamabad mit den USA Friedensgespräche aufgenommen hat, legte beim Vermittler Pakistan Beschwerde ein und forderte, dass der US-Zerstörer die Meerenge wieder verlasse. „Wenn die Bewegung des Schiffs fortgesetzt wird, wird es innerhalb von 30 Minuten angegriffen“, ließ Iran Tasnim zufolge den USA mitteilen.
Axios-Reporter Barak Ravid hatte zuvor unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter berichtet, dass mehrere Schiffe der US-Marine die Straße von Hormus durchquert hätten. Der Schritt sei nicht mit Iran koordiniert worden. Daten des Trackingdienstes Vesselfinder zeigten ein Schiff der US-Regierung im Persischen Golf mit, wie beim Militär üblich, nicht näher genannter Typenbezeichnung.
Axios-Reporter Barak Ravid hatte zuvor unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter berichtet, dass mehrere Schiffe der US-Marine die Straße von Hormus durchquert hätten. Der Schritt sei nicht mit Iran koordiniert worden. Daten des Trackingdienstes Vesselfinder zeigten ein Schiff der US-Regierung im Persischen Golf mit, wie beim Militär üblich, nicht näher genannter Typenbezeichnung.
Trump: US-Militär beginnt mit Räumung der Straße von Hormus
Das US-Militär startet nach Angaben von Präsident Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormus. „Wir beginnen jetzt mit dem Prozess der Räumung der Straße von Hormus“, schreibt er in sozialen Medien. Was er damit genau meint, bleibt zunächst offen. Weiter erklärt das amerikanische Staatsoberhaupt, alle iranischen Minenleger seien versenkt worden. Iran hat die Meerenge während des Krieges mit den USA geschlossen.
Ein Vertreter des iranischen Militärs weist unterdessen einen Bericht zurück, nach dem US-Schiffe die Straße von Hormus passiert haben sollen. Zuvor hatte ein Reporter des Medienportals Axios auf X berichtet, mehrere Schiffe der US-Marine hätten die Meerenge durchquert.
Ein Vertreter des iranischen Militärs weist unterdessen einen Bericht zurück, nach dem US-Schiffe die Straße von Hormus passiert haben sollen. Zuvor hatte ein Reporter des Medienportals Axios auf X berichtet, mehrere Schiffe der US-Marine hätten die Meerenge durchquert.
Libanon meldet Tote nach israelischen Angriffen
In Libanon sind nach Behördenangaben erneut mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Bei verschiedenen Angriffen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes seien zehn Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.
Unter den Opfern waren demnach erneut auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Es hatte der proiranischen Hisbollah-Miliz zuletzt jedoch vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen.
Im Rahmen der Waffenruhe zwischen dem Israel, den USA und Iran gab es auch in Libanon Hoffnung auf eine Deeskalation im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel. Nach einem Großangriff des israelischen Militärs am Mittwoch ließ die Intensität der Angriffe vorerst nach. Für kommende Woche sind direkte Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in Washington geplant. Seit Anfang März wurden in Libanon rund 2000 Menschen getötet.
Unter den Opfern waren demnach erneut auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Es hatte der proiranischen Hisbollah-Miliz zuletzt jedoch vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen.
Im Rahmen der Waffenruhe zwischen dem Israel, den USA und Iran gab es auch in Libanon Hoffnung auf eine Deeskalation im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel. Nach einem Großangriff des israelischen Militärs am Mittwoch ließ die Intensität der Angriffe vorerst nach. Für kommende Woche sind direkte Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in Washington geplant. Seit Anfang März wurden in Libanon rund 2000 Menschen getötet.
Newsdesk
Sina-Maria Schweickle
Schwer verletzte Kinder in Libanon: SPD-Politiker fordern humanitäres Evakuierungsprogramm
Angesichts der dramatischen humanitären Lage in Libanon drängen der außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, und der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach die Bundesregierung zum Handeln: Sie fordern die sofortige Einrichtung eines humanitären Evakuierungsprogramms für schwer verletzte Kinder aus dem Krisengebiet.
„Die anhaltenden Angriffe seitens der israelischen Regierung auf den Libanon haben zu einer verheerenden Situation für die Zivilbevölkerung geführt", schreiben die beiden Politiker. Von den Folgen des Krieges seien besonders Kinder betroffen, die unter der Gewalt und dem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung leiden. Ahmetović und Krach schlagen deshalb vor, kurzfristig ein Kontingent zur Evakuierung und medizinischen Behandlung schwer verletzter Kinder in Deutschland zu schaffen. Berlin verfüge ihrer Einschätzung nach über die medizinischen Kapazitäten, die logistischen Möglichkeiten und trage die humanitäre Verantwortung zu helfen. Die Maßnahmen müssten eng mit internationalen Partnern abgestimmt werden und eine Rückkehr der Kinder in ihre Heimat ermöglichen, sobald die Sicherheitslage dies zulasse.
Ihr Appell richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner: Berlin und der Bund sollten gemeinsam ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. "Die Fehler von Gaza dürfen nicht wiederholt werden". In diesem Fall hatte die Bundesregierung ein ähnliches Programm trotz entsprechender Forderungen aus Kommunen und Hilfsorganisationen abgelehnt.
Pakistans Premierminister führt getrennte Vorgespräche mit Delegationen aus den USA und Iran
Vor möglichen Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran hat Pakistans Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif getrennte Vorgespräche mit beiden Delegationen geführt. Nach Angaben der pakistanischen Regierung traf er US‑Vizepräsident J. D. Vance sowie den iranischen Parlamentspräsidenten Muhammad Bagher Ghalibaf.
Der genaue Ablauf der Gespräche ist weiterhin nicht offiziell. Nach Informationen des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera bemüht sich Sharif um direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen.
Der iranische Staatssender Irib zitierte Außenminister, Abbas Araghtschi. Er erklärte, man gehe mit „völligem Misstrauen“ in die Gespräche und werde mit aller Kraft dafür kämpfen, die Interessen und Rechte der iranischen Nation zu sichern. Der Staatssender bezog sich dabei auf ein Telefongespräch Araghtschis mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag.
Der genaue Ablauf der Gespräche ist weiterhin nicht offiziell. Nach Informationen des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera bemüht sich Sharif um direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen.
Der iranische Staatssender Irib zitierte Außenminister, Abbas Araghtschi. Er erklärte, man gehe mit „völligem Misstrauen“ in die Gespräche und werde mit aller Kraft dafür kämpfen, die Interessen und Rechte der iranischen Nation zu sichern. Der Staatssender bezog sich dabei auf ein Telefongespräch Araghtschis mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag.
Bericht: Irans neuer Oberster Führer schwer verletzt und entstellt
Der Oberste Führer Irans, Ayatollah Modschtaba Chamenei, erholt sich Insidern zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis zu Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten.
Bei dem Angriff wurde das damalige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde Anfang März sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist. Es wurden zudem weder Fotos noch Videos veröffentlicht. Das gilt auch für Tonaufnahmen. Erklärungen von ihm wurden verlesen. Chameneis Aufenthaltsort und sein Zustand bleiben für die Öffentlichkeit ein Rätsel. Ein Nachrichtensprecher im Staatsfernsehen bezeichnete ihn nach seiner Ernennung jedoch als „Dschanbas“. Der Begriff bezeichnet im Krieg schwer verwundete Personen.
Wie Reuters berichtet, ist Chamenei den Insidern zufolge geistig fit. Er nehme per Audiokonferenz an Treffen mit ranghohen Angehörigen der Führung teil und sei in die Entscheidungsfindung bei wichtigen Themen wie dem Krieg und den Verhandlungen mit den USA eingebunden.
Chameneis Abwesenheit wird in den iranischen sozialen Medien und in Chatgruppen rege diskutiert – wenn die lückenhafte Internetverbindung es zulässt. Verschwörungstheorien über seinen Zustand und darüber, wer das Land regiert, sind weit verbreitet. Ein populäres Meme, das online kursiert, zeigt einen leeren Stuhl im Scheinwerferlicht mit der Frage: „Wo ist Modschtaba?“
Bei dem Angriff wurde das damalige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde Anfang März sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist. Es wurden zudem weder Fotos noch Videos veröffentlicht. Das gilt auch für Tonaufnahmen. Erklärungen von ihm wurden verlesen. Chameneis Aufenthaltsort und sein Zustand bleiben für die Öffentlichkeit ein Rätsel. Ein Nachrichtensprecher im Staatsfernsehen bezeichnete ihn nach seiner Ernennung jedoch als „Dschanbas“. Der Begriff bezeichnet im Krieg schwer verwundete Personen.
Wie Reuters berichtet, ist Chamenei den Insidern zufolge geistig fit. Er nehme per Audiokonferenz an Treffen mit ranghohen Angehörigen der Führung teil und sei in die Entscheidungsfindung bei wichtigen Themen wie dem Krieg und den Verhandlungen mit den USA eingebunden.
Chameneis Abwesenheit wird in den iranischen sozialen Medien und in Chatgruppen rege diskutiert – wenn die lückenhafte Internetverbindung es zulässt. Verschwörungstheorien über seinen Zustand und darüber, wer das Land regiert, sind weit verbreitet. Ein populäres Meme, das online kursiert, zeigt einen leeren Stuhl im Scheinwerferlicht mit der Frage: „Wo ist Modschtaba?“
Modschtaba Chamenei – hier im Jahr 2019 in Teheran – ist seit seiner Ernennung zum Obersten Führer Irans nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten. Archivfoto: Vahid Salemi/AP/dpa
Berichte über eingeschlossene Hisbollah-Kämpfer in Grenzort
Israelische Truppen haben laut Medienberichten eine Hochburg der Hisbollah in Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Ähnliche Berichte kamen aus Libanon.
Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Hisbollah gab an, in dem Ort einen israelischen Panzer angegriffen zu haben. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hisbollah. Der 2024 von Israel getötete Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der Hisbollah“, die Hisbollah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen Israel)“.
Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Hisbollah gab an, in dem Ort einen israelischen Panzer angegriffen zu haben. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hisbollah. Der 2024 von Israel getötete Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der Hisbollah“, die Hisbollah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen Israel)“.
Israel und Hisbollah beschießen sich weiter gegenseitig
Das israelische Militär und die Hisbollah-Miliz in Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. In Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.
Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.
Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen binnen weniger Minuten getötet. US-Präsident Donald Trump soll Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu daraufhin dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.
Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen Libanon und Israel ausrichten. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und Libanon unter Vermittlung der USA, hieß es aus Beirut. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios ist Israel zwar zu Gesprächen mit Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der Hisbollah.
Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.
Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen binnen weniger Minuten getötet. US-Präsident Donald Trump soll Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu daraufhin dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.
Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen Libanon und Israel ausrichten. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und Libanon unter Vermittlung der USA, hieß es aus Beirut. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios ist Israel zwar zu Gesprächen mit Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der Hisbollah.
US-Delegation um J. D. Vance zu Gesprächen mit Iran gelandet
Die US-Delegation um US-Vizepräsident J. D. Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen.
Pakistanischen Diplomatenkreisen zufolge sollen die Gespräche am Nachmittag Ortszeit (drei Stunden vor MESZ) beginnen. Zunächst treffen die Delegationen demnach separat auf die pakistanischen Vermittler, Premier Shehbaz Sharif und den obersten Militär, Feldmarschall Asim Munir. Anschließend solle es direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und dem Team aus Teheran geben.
Die iranische Delegation war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.
Pakistanischen Diplomatenkreisen zufolge sollen die Gespräche am Nachmittag Ortszeit (drei Stunden vor MESZ) beginnen. Zunächst treffen die Delegationen demnach separat auf die pakistanischen Vermittler, Premier Shehbaz Sharif und den obersten Militär, Feldmarschall Asim Munir. Anschließend solle es direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und dem Team aus Teheran geben.
Die iranische Delegation war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.
Maximalforderungen und Drohgebärden vor Iran-Verhandlungen
Unmittelbar vor Beginn der geplanten Friedensgespräche in Pakistan zwischen den USA und Iran haben beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Forderungen beharrt. Iran machte seine Teilnahme an den Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad unter anderem von einem Ende der israelischen Angriffe in Libanon abhängig. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits bereits mit neuen Attacken auf Iran, falls sich Teheran nicht auf die US-Forderungen einlassen sollte.
Die von Vizepräsident J. D. Vance geführte US-Delegation und die iranischen Unterhändler unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf stehen vor schwierigen Verhandlungen. Der Zeitplan und das Format der Verhandlungen sind bisher nicht ganz klar. Erste Gespräche dürften wohl indirekt stattfinden, mit Pakistan als Vermittler zwischen den beiden Seiten. So war es etwa zuletzt auch bei den vom Oman vermittelten Atomgesprächen gewesen.
Sollte es Fortschritte geben, könnte es auch zu direkten Verhandlungen kommen. Mit Vance als Leiter der US-Delegation würden die Gespräche den ranghöchsten direkten Austausch mit der Islamischen Republik seit geraumer Zeit darstellen.
Auch eine Verlängerung der Verhandlungen auf den Sonntag soll Medienberichten zufolge bei Fortschritten möglich sein.
Die von Vizepräsident J. D. Vance geführte US-Delegation und die iranischen Unterhändler unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf stehen vor schwierigen Verhandlungen. Der Zeitplan und das Format der Verhandlungen sind bisher nicht ganz klar. Erste Gespräche dürften wohl indirekt stattfinden, mit Pakistan als Vermittler zwischen den beiden Seiten. So war es etwa zuletzt auch bei den vom Oman vermittelten Atomgesprächen gewesen.
Sollte es Fortschritte geben, könnte es auch zu direkten Verhandlungen kommen. Mit Vance als Leiter der US-Delegation würden die Gespräche den ranghöchsten direkten Austausch mit der Islamischen Republik seit geraumer Zeit darstellen.
Auch eine Verlängerung der Verhandlungen auf den Sonntag soll Medienberichten zufolge bei Fortschritten möglich sein.
Iranische Delegation ist zu Verhandlungen eingetroffen
Eine iranische Delegation hat Pakistan erreicht. Über das Wochenende sollen dort direkte Verhandlungen mit den USA stattfinden. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der die Verhandlungsdelegation seines Landes anführt, hat gegenüber iranischen Medien „guten Willen, aber kein Vertrauen“ gegenüber den USA bekundet. Teheran sei zu einem Abkommen bereit, sofern Washington ein echtes Angebot vorlege und die iranischen Rechte anerkenne. Auch die US-Delegation rund um Vizepräsident J. D. Vance ist bereits unterwegs nach Pakistan.
Libanon und USA bitten Israel um Angriffspause – Verhandlungen am Dienstag
Die libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen Israel und Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider.
Am Dienstag wollen Israel und Libanon über eine mögliche Waffenruhe verhandeln. Mit einer Einschränkung: Israel lehnt laut dem israelischen Botschafter in den USA Gespräche mit der proiranischen Hisbollah-Miliz ab.
Am Dienstag wollen Israel und Libanon über eine mögliche Waffenruhe verhandeln. Mit einer Einschränkung: Israel lehnt laut dem israelischen Botschafter in den USA Gespräche mit der proiranischen Hisbollah-Miliz ab.
Trump: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln
Vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran in Pakistan richtet US-Präsident Donald Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“
Trump hatte während des Kriegs mit Iran immer wieder mit martialischer Sprache für Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat.
Trump hatte während des Kriegs mit Iran immer wieder mit martialischer Sprache für Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat.
Gleichzeitig stellte Iran neue Bedingungen für Verhandlungen. Parlamentspräsident Mohammad Baqer Ghalibaf schrieb auf X, die USA hätten zugestimmt, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben und Libanon in die Feuerpause einzubeziehen. Die Verhandlungen würden nicht beginnen, bevor diese Voraussetzungen erfüllt seien, betonte er.
Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe in dem Krieg befindet sich US-Vizepräsident J. D. Vance derzeit auf dem Weg nach Pakistan, wo er bei Verhandlungen zum Iran-Krieg die US-Delegation führen soll. Die Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung sollen an diesem Samstag beginnen. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.
Netanjahu beantragt erneut Verschiebung seiner Aussage im Korruptionsprozess
Eine Woche vor der Fortsetzung seines Korruptionsprozesses hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu um eine Verschiebung seiner Aussage gebeten. Grund sei die angespannte Sicherheitslage, wie aus dem am Freitag beim Bezirksgericht in Jerusalem eingereichten Antrag hervorgeht. Der Prozess sollte eigentlich am Sonntag fortgesetzt werden, nachdem Israel nach der am Mittwoch verkündeten Waffenruhe mit Iran den Ausnahmezustand aufgehoben hatte.
Wegen geheimer sicherheitspolitischer und diplomatischer Gründe im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten werde Netanjahu jedoch für mindestens zwei Wochen nicht aussagen können, hieß es in dem Antrag. Dem Gericht sei ein versiegelter Umschlag mit den genauen Gründen übergeben worden. Es werde entscheiden, sobald die Staatsanwaltschaft Stellung bezogen habe.
Wegen geheimer sicherheitspolitischer und diplomatischer Gründe im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten werde Netanjahu jedoch für mindestens zwei Wochen nicht aussagen können, hieß es in dem Antrag. Dem Gericht sei ein versiegelter Umschlag mit den genauen Gründen übergeben worden. Es werde entscheiden, sobald die Staatsanwaltschaft Stellung bezogen habe.
Netanjahu ist der erste amtierende Ministerpräsident Israels, der wegen einer Straftat angeklagt ist. Er weist die 2019 erhobenen Vorwürfe der Bestechlichkeit, des Betrugs und der Untreue zurück. Der 2020 begonnene Prozess, der zu Haftstrafen führen könnte, wurde wegen seiner amtlichen Verpflichtungen bereits mehrfach verzögert. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Die Anklage sowie der Angriff der radikal-islamischen Hamas auf Israel im Oktober 2023 haben Netanjahus Ansehen geschadet. Im Oktober stehen in Israel Wahlen an. Umfragen zufolge dürfte Netanjahus Koalition – die am weitesten rechts stehende in der Geschichte des Landes – diese verlieren.
Die Anklage sowie der Angriff der radikal-islamischen Hamas auf Israel im Oktober 2023 haben Netanjahus Ansehen geschadet. Im Oktober stehen in Israel Wahlen an. Umfragen zufolge dürfte Netanjahus Koalition – die am weitesten rechts stehende in der Geschichte des Landes – diese verlieren.

