Iranischstämmige Juden in Israel„Er ist tot, ganz wunderbar!“

Lesezeit: 5 Min.

Ayatollah Ali Chamenei, hier auf einem Bild in Teheran, wurde am 28. Februar durch einen israelischen Präzisionsangriff getötet. Wie geht es in Iran jetzt weiter?
Ayatollah Ali Chamenei, hier auf einem Bild in Teheran, wurde am 28. Februar durch einen israelischen Präzisionsangriff getötet. Wie geht es in Iran jetzt weiter? Vahid Salemi/AP

300 000 Israelis stammen aus Iran. Wie blicken sie auf den Krieg gegen ihre alte Heimat und den Tod des geistlichen Führers Chamenei? Erkundungen auf einem Markt in Tel Aviv.

Von Tomas Avenarius, Tel Aviv

Es ist noch früh am Morgen, Chai Peheruz Baradian räumt im Laden herum. Er häuft die Nüsse, Datteln und getrockneten Feigen zu kleinen Kegeln auf, platziert dazwischen die Sultaninen und die Maulbeeren, stellt die Gläschen mit der Granatapfelsauce prominent ins Regal: „Diese Sauce mögen die Kunden. Die kennt jeder.“ Das Sabsi, die Kräuter und das Grünzeug, Pflicht auf jedem iranischen Tisch. Die Süßigkeiten, das Gaz aus Kerman, das Sohan aus Qom – „alles Spezialitäten. Die Leute kaufen die Sachen bei Hochzeiten, für Geburtstage“.

Zur SZ-Startseite

Literatur zu Iran
:Sextipps vom Revolutionsführer

Intime Prinzipien, Innenansichten der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung, Zeitreisen ins Schicksalsjahr 1979, Rushdies Erinnerungen: Sieben Bücher, die die Entwicklungen in Iran besser verstehen helfen.

Von SZ-Autoren

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: