Nahost-KriegWie die USA iranische Kurden in den Krieg hineinziehen

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Kämpfer der iranisch-kurdischen „Freiheitspartei“ (PAK) bei einer militärischen Übung nahe der nordirakischen Stadt Erbil.
Kämpfer der iranisch-kurdischen „Freiheitspartei“ (PAK) bei einer militärischen Übung nahe der nordirakischen Stadt Erbil. Thaier Al-Sudani/Reuters

Donald Trump ermutigt kurdische Kämpfer zum Aufstand gegen die Mullah-Diktatur in Iran. Doch die Volksgruppe hat schlechte Erfahrungen mit den Versprechen von US-Präsidenten gemacht.

Von Bernd Dörries, Kairo

In diesen Tagen begehen die Kurden im Irak einen Jahrestag, der voller Bitterkeit steckt, der aus ihrer Sicht belegt, wie sehr sie im Stich gelassen werden von der Welt. Damals im Jahr 1991 hatten die USA gerade die Operation Desert Storm gestartet und damit begonnen, die Truppen von Saddam Hussein aus Kuwait zu vertreiben, das dieser überfallen hatte. Es lief so gut für die USA, dass Präsident George H. W. Bush über Radio das irakische Volk dazu aufrief, es solle „die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen und den Diktator Saddam Hussein zum Rücktritt zwingen“. Im Norden erhoben sich die Kurden – und wurden von den Truppen Saddams niedergemetzelt. Die USA schauten lange nur zu, mehr als 20 000 Kurden wurden getötet und in Massengräbern verscharrt.

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