Staatliche Zensur„Internetsperren heizen Gewalt erst richtig an“

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Ein Funkmast in Teheran. Ins weltweite Internet kommen die Menschen hier allerdings derzeit nicht.
Ein Funkmast in Teheran. Ins weltweite Internet kommen die Menschen hier allerdings derzeit nicht. Majid Asgaripour/via REUTERS

In Iran verwehrt das Regime derzeit den Zugang zum World Wide Web, andere Regierungen tun es ihm gleich. Aber nutzt ihnen das überhaupt? Fragen an Anita Gohdes, Professorin für Cybersicherheit.

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Seit Kriegsbeginn hat das Regime in Iran den Zugang zum Internet gesperrt. Zu solchen Maßnahmen greifen Regierungen nicht selten: Etwa 80-mal haben Staaten allein 2025 das Netz teilweise oder ganz blockiert, zusätzlich zu 47 bereits bestehenden Restriktionen, meldete der Internetdienstleister Surfshark. In zwei Drittel der Fälle passierte das im Kontext von Wahlen und politischen Unruhen. Für Anita Gohdes, 39, Professorin für internationale Cybersicherheit an der Hertie School of Governance in Berlin, dienen solche Sperren vor allem dazu, Proteste zu verhindern und Menschenrechtsverletzungen zu verbergen.

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