Zum zweiten Mal dieses Jahr haben sich die US-Regierung und das iranische Regime am Dienstag getroffen und versucht, mit diplomatischen Mitteln einen Krieg zu verhindern. Manche Beobachter sahen in dem Treffen in Genf schon den letzten Versuch. US-Senator Lindsey Graham, der am Wochenende in München bei der Demo gegen die Diktatur in Iran auftrat, sprach von einer Entscheidung „innerhalb von Wochen, nicht von Monaten“.
USA-Iran-VerhandlungenGespräche in Genf, Drohgebärden am Golf
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Die USA erhöhen den Druck auf Iran: Das Regime soll nicht nur im Atomstreit einlenken, sondern auch weniger Raketen bauen und die finanziellen Hilfen für Milizen wie Hamas und Hisbollah einstellen. Teheran lehnt die Forderungen ab – und riskiert eine Eskalation.
Von Raphael Geiger, Istanbul
