MeinungNaher OstenDie Tötung von Jamshid Sharmahd zeigt das Scheitern der deutschen Iranpolitik

Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 1 Min.

Nach der Ermordung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd protestieren Düzen Tekkal, Jasmin Tabatabai und Minu Barati-Fischer in Berlin vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran.
Nach der Ermordung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd protestieren Düzen Tekkal, Jasmin Tabatabai und Minu Barati-Fischer in Berlin vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran. (Foto: Gerald Matzka/dpa)

Man habe in Teheran „gegen die Ermordung protestiert“, heißt es aus Berlin – die Ermordung eines deutschen Staatsbürgers. Wie schwach.

Nachrichten klingen manchmal zum Verzweifeln absurd. Am Montagabend war bekannt geworden, dass das iranische Regime den verschleppten deutsch-iranischen Staatsbürger Jamshid Sharmahd hat töten lassen. Am Dienstag dann hieß es aus dem Auswärtigen Amt, man habe den Leiter der iranischen Botschaft in Berlin einbestellt, und außerdem habe der deutsche Botschafter in Teheran beim iranischen Außenminister „gegen die Ermordung protestiert“. 

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SZ PlusVon Raphael Geiger, Sina-Maria Schweikle

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