Krieg im Nahen OstenWas von der „Achse des Widerstands“ zu erwarten ist

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Auch im Süden Libanons griff die israelische Armee am Samstagmorgen an.
Auch im Süden Libanons griff die israelische Armee am Samstagmorgen an. Stringer/dpa

Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 und den israelischen Gegenschlägen ist von der „Achse des Widerstands“ nicht mehr viel übrig. Geschlagen ist sie aber nicht. Welche Gefahr geht jetzt von ihr aus?

Von Bernd Dörries

Viel Widerstand gab es nicht von der „Achse des Widerstands“ in den vergangenen Monaten. Das Regime in Iran hatte sie seit Jahrzehnten aufgebaut, mit Milliarden Dollar und intensiver technischer Unterstützung wurden Milizen in Libanon, Irak, Iran, Jemen, Syrien und im Gazastreifen hochgerüstet. Ein „Ring aus Feuer“ um Israel herum wurde gelegt, der beides sein sollte: die erste Verteidigungslinie für Iran gegen Angriffe aus Israel und eine unmittelbare Bedrohung des jüdischen Staates.

Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 und den israelischen Gegenschlägen in Gaza, Libanon und Jemen ist von der Achse nicht mehr viel übrig. In Syrien ist das proiranische Assad-Regime zusammengebrochen. Geschlagen ist die Achse aber nicht. Aus dem Irak sollen bereits Raketen und Drohnen mit Ziel Israel gestartet worden sein, die Huthi wollen wieder Schiffe im Roten Meer angreifen.

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