Iran-Atomabkommen:Finaler Rettungsversuch

Lesezeit: 4 min

Atomkraftwerk Buschehr

Ein Arbeiter fährt mit seinem Fahrrad vor dem Reaktorgebäude am Atomkraftwerk Buschehr.

(Foto: Majid Asgaripour/picture alliance/dpa)

In Wien verhandeln die Europäer mit Iran und den USA über eine Rückkehr zum Atomabkommen. Wenn sie nicht schnell eine Einigung erzielen, steht eine Eskalation am Golf bevor.

Von Paul-Anton Krüger, Berlin, Peter Münch, Tel Aviv, und Thore Schröder, Beirut

Im Palais Coburg hatten im Juli 2015 die Außenminister der USA und Irans in wochenlangen Gesprächen das Atomabkommen ausgehandelt. An diesem Montag kehren die Unterhändler zurück in das Hotel in der Wiener Innenstadt und unternehmen den finalen Versuch, die Vereinbarung noch zu retten, aus der US-Präsident Donald Trump im Mai 2018 ausgestiegen war. Sein Nachfolger Joe Biden hat erklärt, zu dem Abkommen zurückkehren zu wollen. Die Frage wird nun sein, ob auch der neue iranische Präsident, der Hardliner Ebrahim Raisi, und das Regime unter dem Obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei dazu bereit sind.

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