Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben mit den USA die Grundzüge einer Vereinbarung ausgehandelt, die US-Präsident Donald Trump von einer Kündigung des Nuklearabkommens mit Iran abhalten soll. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sind sich europäische und amerikanische Unterhändler nach fünf Verhandlungsrunden einig, dass Iran wegen seiner umstrittenen Raketentests und der aggressiven Regionalpolitik mit neuen Sanktionen gedroht werden soll. Das Atomabkommen soll dagegen im Kern unangetastet bleiben, wird aber in Teilen neu interpretiert. Iran lehnt Vertragsänderungen ab und hat harte Reaktionen angekündigt.
Iran-Abkommen:EU-Staaten verhandeln mit USA über Atom-Deal
Archivbild eines Technikers in der iranischen Atomanlage in Isfahan
(Foto: AP)- Europäische und amerikanische Unterhändler sollen sich einig sein, dass Iran wegen seiner umstrittenen Raketentests mit neuen Sanktionen gedroht werden soll.
- Das Atomabkommen soll dagegen im Kern unangetastet bleiben.
- Frankreichs Präsident Macron und Kanzlerin Merkel führen in dieser Woche in Washington Gespräche auch mit dem Ziel, Trump von einer Kündigung des Nuklearabkommens mit Iran abzuhalten.
- Der US-Präsident muss alle vier Monate die Aussetzung der US-Sanktionen verlängern, die Frist endet am 12. Mai.
Von Stefan Kornelius und Paul-Anton Krüger, Kairo

