Die US-Regierung sah Fidel Castro im Kontext des Kalten Krieges als große Gefahr. Der junge Revolutionsführer war seit der kubanischen Revolution 1958 und dem Sturz des Diktators Fulgencio Batista Staatschef von Kuba.

Kennedys Vorgänger, Präsident Dwight D. Eisenhower, reagierte auf die Enteignung US-amerikanischer Firmen und den engen Kontakten Kubas zur Sowjetunion (im Bild: Castro mit Staatschef Chruschtschow, 1960) mit einem Handelsembargo. Außerdem beendete Eisenhower die diplomatischen Beziehungen. Doch auch das reichte dem Präsidenten nicht: Castro sollte seinen Platz für eine nicht-kommunistische Führung in Kuba räumen. Ab Mai 1960 ließ Eisenhower den Geheimdienst CIA planen, wie eine Invasion von Exilkubanern unterstützt werden könnte.

16. April 2011, 21:212011-04-16 21:21:51 © sueddeutsche.de/isch/afp/dpa