Hass im Netz„Auf einmal wird von Zensur gesprochen“

Lesezeit: 6 Min.

Josephine Ballon ist Geschäftsführerin von Hate Aid.
Josephine Ballon ist Geschäftsführerin von Hate Aid. (Foto: Friedrich Bungert)

Josephine Ballon kämpft gegen Hetze im Netz. Dann bekommt sie Post von der amerikanischen Regierung – und ein US-Einreiseverbot. Was ist seitdem geschehen?

Interview von Christina Lopinski

Anfang Dezember hat die US-Regierung ihre neue Sicherheitsstrategie vorgestellt. Ein paar Tage später tauchten Namen von Menschen, die sich gegen Hass und Hetze im Internet einsetzen, auf US-Sanktionslisten auf. Darunter die beiden Geschäftsführerinnen von Hate Aid, einer gemeinnützigen Organisation, die Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, berät und rechtlich unterstützt. Josephine Ballon, 36, über das zunehmende Selbstbewusstsein der Internetplattformen unter Trump, Meinungsfreiheit, Zensur und die großen Fehler, die seit 20 Jahren gemacht wurden.

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:Hass ist keine Meinung? Leider schon

Der Kreuzzug der US-Regierung gegen Gruppen wie Hate Aid ist absurd. In einer Sache haben die Verfechter absoluter Redefreiheit jedoch recht.

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