Internationale Razzia:Großeinsatz gegen Schleuser

Ein Großaufgebot von rund 900 Einsatzkräften ist am Dienstag mit Razzien in mehreren Bundesländern gegen die internationale Schleuserkriminalität vorgegangen. Der Schwerpunkt des Einsatzes, der mit zeitgleichen Polizeiaktionen in weiteren europäischen Ländern koordiniert war, liege in Osnabrück, teilte ein Polizeisprecher mit. An mehreren Adressen in Osnabrück, im Umland und der angrenzenden nordrhein-westfälischen Stadt Lotte hätten Beamtinnen und Beamte Beschuldigte festgenommen. Sie werden verdächtigt, Menschen illegal über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu schleusen. Zeitgleich fahnde die Polizei in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und in Großbritannien, hieß es. Die Justiz- und Polizeibehörden Eurojust und Europol koordinierten die Einsätze. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) zeigte sich erfreut "über diesen erfolgreichen Schlag gegen diese perfide Form der Kriminalität".

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