Es waren in der vergangenen Woche zunächst nur kleine Ausschläge - aber doch deutliche Warnsignale. Dann stieg die Zahl der belegten Intensivbetten am Wochenende wieder auf mehr als 3000. Bis Montag kamen wiederum fast 100 weitere Patienten hinzu. "Das ist kein Zufall mehr", sagt Christian Karagiannidis, Intensivmediziner an der Lungenklinik Köln-Merheim und medizinisch-wissenschaftlicher Leiter des Divi-Intensivbettenregisters. "Diese Entwicklung passt zu 100 Prozent zu unseren Rechenmodellen. Wir sehen einen Trend wie zu Beginn der zweiten Welle."
Medizinische VersorgungNoch nicht geimpft und schwer erkrankt
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"Wir sehen einen Trend wie zu Beginn der zweiten Welle": Intensivstation im Uniklinikum in Kiel.
Frank Molter/dpaViele Menschen, die derzeit mit Covid-19 auf der Intensivstation behandelt werden, sind nicht im hohen Alter. Warum jüngere Patienten zu einem Problem für die medizinische Versorgung werden könnten.
Von Hanno Charisius
