Reform der GeheimdiensteMit der Lizenz zum Hacken

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Zu den erweiterten Befugnissen des BND in der Datenwelt zählt auch die längere Speicherung bestimmter Datenströme.
Zu den erweiterten Befugnissen des BND in der Datenwelt zählt auch die längere Speicherung bestimmter Datenströme. (Foto: Kay Nietfeld/DPA)

Ein neues Gesetz soll dem BND mehr Befugnisse bei der Überwachung des Internets einräumen. Auch, damit der deutsche Auslandsnachrichtendienst unabhängiger von den Amerikanern wird.

Von Florian Flade und Jörg Schmitt

Die digitale Zukunft von James Bond begann im Jahr 2012. In „Skyfall“ stattet Waffenmeister Q den Agenten mit der Lizenz zum Töten erstmals nicht mehr nur mit Gadgets wie Laseruhren, Giftnadeln in Kugelschreibern oder Ein-Mann-Krokodil-U-Booten aus. Der neue Q nutzt erstmals Datenbanken, Hacking und Bilder von Überwachungskameras, um den digitalen Spuren nachzugehen, die der Bösewicht Raoul Silva hinterlassen hat. Q hatte, zumindest im Film, digitale Möglichkeiten, von denen der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) in der Realität nur träumen konnte. Bislang zumindest.

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