Wer Südkoreas Präsident werden will, braucht bewegliche Knie. Das zeigt in diesen letzten Tagen vor der Wahl vor allem der rechtskonservative Kandidat Kim Moon-soo – zum Beispiel bei der Wahlkampfveranstaltung am Donnerstagvormittag in der Fußgängerzone von Bupyeong in Incheon. Verschiedene Techniken der Politiker-PR wendet der 73-jährige Kim an. Er nimmt Kinder auf den Arm. Bejubelt sich mit geballten Fäusten. Knöpft seine Wahlkampfuniform auf, unter der er ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Familien-Liebhaber“ trägt.
SüdkoreaEin Kniefall vor den Wählern
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Im südkoreanischen Präsidentschaftswahlkampf spielt die tiefe Verbeugung eine wichtige Rolle. Der konservative Kandidat Kim Moon-soo scheint mit der Demutsgeste fehlende Argumente ausgleichen zu wollen.
Von Thomas Hahn, Seoul

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