SüdkoreaEin Kniefall vor den Wählern

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Der rechtskonservative Kandidat Kim Moon-soo will mit seinen Verbeugungen – hier in Seoul – seine Wähler überzeugen.
Der rechtskonservative Kandidat Kim Moon-soo will mit seinen Verbeugungen – hier in Seoul – seine Wähler überzeugen. (Foto: Ahn Young-joon/AP)

Im südkoreanischen Präsidentschaftswahlkampf spielt die tiefe Verbeugung eine wichtige Rolle. Der konservative Kandidat Kim Moon-soo scheint mit der Demutsgeste fehlende Argumente ausgleichen zu wollen.

Von Thomas Hahn, Seoul

Wer Südkoreas Präsident werden will, braucht bewegliche Knie. Das zeigt in diesen letzten Tagen vor der Wahl vor allem der rechtskonservative Kandidat Kim Moon-soo – zum Beispiel bei der Wahlkampfveranstaltung am Donnerstagvormittag in der Fußgängerzone von Bupyeong in Incheon. Verschiedene Techniken der Politiker-PR wendet der 73-jährige Kim an. Er nimmt Kinder auf den Arm. Bejubelt sich mit geballten Fäusten. Knöpft seine Wahlkampfuniform auf, unter der er ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Familien-Liebhaber“ trägt.

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