bedeckt München

Impressionen vom Wahlabend:Grün ist die Euphorie

In Rheinland-Pfalz erzielen sie ein Rekordergebnis, in Baden-Württemberg könnten sie sogar den Ministerpräsidenten stellen: Die Grünen feiern ihren historischen Triumph. CDU und FDP erleben ein Fiasko.

in Bildern.

14 Bilder

-

Quelle: AFP

1 / 14

Er könnte Deutschlands erster Ministerpräsident in der Geschichte seiner Partei werden: Winfried Kretschmann, der Spitzenkandidat der Grünen in Baden-Württemberg. Die haben nach ersten Hochrechnungen die SPD überholt und könnten nun mit den Sozialdemokraten die Regierung stellen. Die Herrschaft der CDU, die seit fast 60 Jahren im Ländle an der Macht ist, wäre damit vorbei.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dapd

2 / 14

In Rheinland-Pfalz ist "König Kurt" seine absolute Mehrheit los: Kurt Beck braucht einen Partner und wird wohl mit den Grünen eine Koalition bilden. Die erzielten auch in Rheinland-Pfalz ein Rekordergebnis.

-

Quelle: AFP

3 / 14

Jubel bei der Prognose: Die Grünen in Baden-Württemberg können kaum fassen, dass ihre Partei gute Chancen hat, künftig den Ministerpräsidenten des Landes zu stellen.

-

Quelle: AFP

4 / 14

Nils Schmid, Spitzenkandidat der SPD, feiert mit seiner Frau Tülay. Dass seine Partei voraussichtlich nur den Juniorpartner in der Koalition mit den Grünen geben wird, scheint ihm nichts auszumachen. Schmid sagte, der historische Regierungswechsel sei geschafft. Und: "Schwarz-Gelb ist abgewählt!"

Landtagswahl Baden-Württemberg

Quelle: dpa

5 / 14

Bei den Christdemokraten herrscht blankes Entsetzen. Nach 58 Jahren an der Regierung steht die CDU im "Ländle" vor dem Aus.

Landtagswahl Baden-Wuerttemberg

Quelle: dapd

6 / 14

"Ich trage die Verantwortung und zwar voll und ganz", sagte Stefan Mappus, der Noch-Ministerpräsident. Seine Kehrtwende in Sachen Atomkraft und seine Haltung zu Stuttgart 21 haben die Christdemokraten wohl viele Stimmen gekostet.

Landtagswahl Baden-Württemberg

Quelle: dpa

7 / 14

Ähnlich gedrückt ist die Stimmung bei den FDP-Anhängern in Stuttgart. Nach den Prognosen haben es die Liberalen in ihrem Stammland gerade so in den Landtag geschafft. Trotz schlechter Ergebnisse hat Parteichef Guido Westerwelle angekündigt, dass er "unter gar keinen Umständen" zurücktreten werde.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dapd

8 / 14

In Rheinland-Pfalz wissen die CDU-Anhänger nicht, ob sie sich ärgern oder freuen sollen. Als in Mainz die erste Prognose gezeigt wird, jubeln und klatschen alle Anwesenden. "Sauber" ruft einer. Die CDU hat mit ihrer Spitzenkandidatin Julia Klöckner die bisher alleinregierende SPD fast eingeholt. Trotzdem wird den Christdemokraten wohl nur die Rolle der Opposition bleiben.

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Quelle: dapd

9 / 14

Gemischte Gefühle auch bei der SPD: Zwar wird die Partei aller Voraussicht nach weiterregieren, doch mit der Alleinherrschaft ist es jetzt erst mal vorbei.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dpa

10 / 14

Und noch eine Wahlschlappe für die Liberalen: Nachdem die FDP bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, fliegt die Partei nun auch in Rheinland-Pfalz aus dem Landtag. Spitzenkandidat Herbert Mertin macht vor allem die Atomkatastrophe in Japan für das schlechte Ergebnis verantwortlich.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dpa

11 / 14

Aber auch Rainer Brüderles jüngste Äußerungen, nach denen das Atom-Moratorium der Bundesregierung nur dem Wahlkampf geschuldet sei, haben seiner ohnehin schon angeschlagenen Partei geschadet. In Mainz sprach der Landesvorsitzende der FDP von einer "bitteren Niederlage".

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dpa

12 / 14

Die Grünen jubeln auch hier: Sie erreichen ihr bestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz und ziehen nach fünf Jahren Auszeit wieder ins Parlament in Mainz ein.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dpa

13 / 14

Viele schreiben den Erfolg vor allem der Spitzenkandidatin Eveline Lemke zu.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Quelle: dapd

14 / 14

Die Gesichter sprechen Bände: Die Linken haben es sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Baden-Württemberg nicht in den Landtag geschafft.

© sueddeutsche.de/fiem

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite