Radikalisierung:Was eine Impfpflicht mit ihren Gegnern machen würde

Lesezeit: 5 min

Radikalisierung: Schon seit bald zwei Jahren finden Demonstrationen von Corona-Leugnern, Impfgegnern, Querdenkern und Rechtsextremen statt - häufig begleitet von Gegendemonstranten wie hier in München.

Schon seit bald zwei Jahren finden Demonstrationen von Corona-Leugnern, Impfgegnern, Querdenkern und Rechtsextremen statt - häufig begleitet von Gegendemonstranten wie hier in München.

(Foto: Sachelle Babbar/Imago)

Lassen sich Ungeimpfte wirklich durch eine Impfpflicht umstimmen? Eher nicht. Durch Härte riskiere der Staat, sie zu Märtyrern zu machen, sagen Mahner.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Wie eine Impfpflicht aussehen könnte, ob sie überhaupt kommt - diese Fragen gehen derzeit durch die Mühle einer komplizierten Debatte, die zum ersten Härtetest der Ampel-Koalition werden könnte. Die Befürworter, darunter der Bundeskanzler und der Bundesgesundheitsminister, sehen in der Pflicht den Königsweg zur Schließung der Impflücke, um Deutschland die nächste oder übernächste Welle zu ersparen. Der Wettlauf mit Omikron ist, wie es aussieht, ohnehin verloren.

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