Winfried Kretschmann und Jean-Claude Juncker:"Ich spreche lieber von einem Impfwunder"

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Winfried Kretschmann gibt sich optimistisch: "Vom zweiten Quartal an wird es besser". (Foto: Sebastian Gollnow/dpa, Eric Herchaft/imago-images)

Hätte die EU bei der Impfstoff-Beschaffung besser verhandeln müssen? Kretschmann verteidigt das Vorgehen, Juncker mahnt eine klarere Kommunikation an. Ein Gespräch über Pandemie, Grenzschließungen und den Brexit.

Interview von Claudia Henzler und Matthias Kolb

Die "Stuttgarter Rede zu Europa" gibt es seit 2002, doch wegen Corona fand sie am Montagabend virtuell statt. Jean-Claude Juncker, bis 2019 Präsident der EU-Kommission, forderte mehr Eigenständigkeit von den Europäern. Die Impfkampagne sei zwar "zu langsam und nicht maximal transparent", aber dennoch richtig, so der Luxemburger. Niemand dürfe vergessen, dass die Pandemie die ganze Welt treffe: "Wir sind nicht nur für uns verantwortlich." Juncker sprach auf Einladung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann - und im Anschluss diskutierten der Christdemokrat und der Grüne mit der SZ.

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