Demokratie„Identitätspolitik verlangt viel von uns. Das muss sie auch“

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Ein Bildschirm im Stadion in Lusail City in Katar während der Fußball-WM 2022 drückt die Hoffnung aus, Diskriminierung vollständig zu beenden – wenn jeder hilft.
Ein Bildschirm im Stadion in Lusail City in Katar während der Fußball-WM 2022 drückt die Hoffnung aus, Diskriminierung vollständig zu beenden – wenn jeder hilft. (Foto: Catherine Ivill/Getty Images)

Der Einsatz für benachteiligte gesellschaftliche Gruppen hat sich für die Linke nicht gelohnt und nur der Rechten Stimmen eingebracht. Oder? Der Philosoph Karsten Schubert sieht das anders.

Interview: Sebastian Gierke

Identitätspolitik? Vor gut zehn Jahren wusste kaum jemand, was damit gemeint ist. Das hat sich schnell geändert, eine Zeit lang bestimmte sie den gesellschaftspolitischen Diskurs. Doch sehr schnell schlug das Pendel auch wieder in die andere Richtung aus. Identitätspolitik dient vielen heute sowohl als Erklärung für die Probleme der Linken als auch für den Erfolg der Rechten. Politiker wie Donald Trump gehen mit Kritik an Wokeness auf Stimmenfang. Und doch gibt es sie noch, ihre Verteidiger. Zum Beispiel den Politikwissenschaftler und Philosophen Karsten Schubert, der entgegen dem Trend ein „Lob der Identitätspolitik“ (C.H.Beck 2024) verfasst hat.

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