Nach zehn Wochen Chaos, Angst und mindestens zwei Todesfällen ist die „Operation Metro Surge“ im Bundesstaat Minnesota vorbei. Am Donnerstagvormittag Ortszeit gab der amerikanische Grenzbeauftragte Tom Homan in Minneapolis bekannt, dass die Aktion beendet werde. Er habe dies Donald Trump vorgeschlagen, und der US-Präsident stimme zu. Der Rückzug der noch verbliebenen gut 2000 Einsatzkräfte der Grenzschutztruppe Border Patrol und der Einwanderungspolizei ICE ist demnach im Gange und soll in der kommenden Woche weitergehen.
ICE in MinnesotaZehn Wochen voller Angst und Chaos enden
Lesezeit: 3 Min.

Es war ihr bisher gewalttätigster Einsatz, mit zwei Todesopfern. Nun zieht die US-Regierung Border Patrol und ICE aus Minnesota ab. Einige Städte fürchten, dass die Einsatzkräfte bald zu ihnen kommen.
Von Peter Burghardt, Washington

Minneapolis:Erst entwaffnet, dann erschossen
Nach dem Tod von Alex Pretti behauptet das US-amerikanische Heimatschutzministerium, der 37-Jährige sei mit seiner Waffe auf die Beamten zugegangen, bevor diese auf ihn geschossen hätten. Mehrere Videoaufnahmen widersprechen dieser Darstellung.
Lesen Sie mehr zum Thema