USAAbschiebung trotz Warnstufe Rot

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Ein maskierter Strafverfolgungsbeamter von ICE vor einer Einrichtung der Behörde in Newark.
Ein maskierter Strafverfolgungsbeamter von ICE vor einer Einrichtung der Behörde in Newark.
ADAM GRAY/Getty Images via AFP

Die Verfolgung von Immigranten durch die Einwanderungsbehörde ICE geht ungebremst weiter. Auch Haitianer sollen zunehmend ausgeflogen werden – obwohl ihre Heimat als gefährlich gilt.

Von Peter Burghardt, Washington

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Die amerikanische Regierung weiß genau, was einen in Haiti erwarten könnte. Sie warnt ja selbst davor. „Reisen Sie aufgrund der Risiken durch Kriminalität, Entführungen, Terrorismus, Unruhen und eine eingeschränkte Gesundheitsversorgung nicht nach Haiti“, schreibt das Außenministerium auf seiner Homepage. Es ist noch immer die höchste Warnstufe, Dunkelrot, Level 4. Das ändert aber nichts daran, dass die paramilitärischen Einheiten der US-Einwanderungsbehörde ICE oder der Border Patrol jetzt auch eingewanderte Haitianer zwangsweise in ihre Heimat verfrachten.

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Die Menschenjagd der US-Einwanderungsbehörde geht vielen zu weit. Immer mehr finden, dass Trump sie wie eine Privatmiliz einsetze. Auch Eric O’Denius hat mal für ICE gearbeitet. Und so viel ist sicher: Zurück will er nicht mehr.

SZ PlusVon Peter Burghardt

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