USA:Der gefährliche Colt des Präsidentensohns

Lesezeit: 3 min

Joe Biden sagte nachher, ähnlich wie bereits zu Beginn des Prozesses, er sei Präsident, aber auch Vater. Er respektiere das Resultat. (Foto: Anna Rose Layden/REUTERS)

Hunter Biden wird schuldig gesprochen wegen illegalen Waffenbesitzes. Das Strafmaß ist noch unbekannt, aber längst ist der Prozess gegen den Sohn von US-Präsident Joe Biden Teil des Wahlkampfs.

Von Peter Burghardt, Washington

Im Oktober 2018 betrat Hunter Biden einen Laden in Wilmington, Delaware, und besorgte sich einen Revolver. Es war ein Colt Cobra, Kaliber .38. Auf einer Erklärung für die Behörden versicherte der Käufer, dass er nicht drogensüchtig sei, denn anders wäre dieser Einkauf illegal. Im Juni 2024 wurde er nun vor einem Gericht seiner Heimatstadt schuldig befunden, damals gelogen zu haben. Das Urteil wird nicht nur in Amerika beachtet, denn es geht ja inzwischen um den Sohn des US-Präsidenten.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusSchweigegeldprozess
:34 Mal schuldig: Historisches Urteil gegen Donald Trump

Ein Geschworenengericht befindet den Ex-Präsidenten im New Yorker Schweigegeldprozess in allen Anklagepunkten für schuldig. Der Republikaner ist nun der erste ehemalige US-Präsident, der mit dem Makel leben muss, ein verurteilter Straftäter zu sein.

Von Christian Zaschke

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: