Es ist nicht so, als fehlte es global an Nahrung. Es reicht für alle, eigentlich. Nur ernten und produzieren die einen so viel, dass Überschüsse tonnenweise verrotten oder achtlos weggeworfen werden; während die anderen im Elend gefangen bleiben, chronisch unterernährt oder in extremen Fällen vom Hungertod bedroht. So gesehen ist es eine Frage der Verteilung, ob Menschen essen können oder nicht.
Globale ErnährungDie Welt versagt im Kampf gegen den Hunger
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Der Arm eine sudanesischen Kindes wird von ärztlichen Helfern vermessen.
Joris Bolomey/AFPUnterernährte Kinder haben kaum Aussicht, ihrem Martyrium schnell zu entkommen. Berechnungen der Welthungerhilfe zeigen, wie nötig ein neuer Anlauf wäre, Not zu lindern. Stattdessen kürzen reiche Länder ihre Hilfsgelder.
Von Arne Perras
