Zwei Wochen nach dem Hochhausbrand im Hongkonger Stadtteil Tai Po, bei dem 160 Menschen ums Leben kamen, ist um die Katastrophe ein politischer Deutungskampf ausgebrochen. Regierungsvertreter und Staatsmedien loben den schnellen Einsatz der Rettungskräfte; Kritiker fürchten, dass Sicherheitsmängel und Verantwortlichkeiten nicht gründlich untersucht werden – Hinweise auf Verstöße gegen den Brandschutz in der Wohnanlage hatte es schließlich schon vor mehr als einem Jahr gegeben.
Großbrand in HongkongEine Katastrophe als Loyalitätstest
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Alles im Griff, so lautet die Botschaft der chinesischen Führung nach dem Hochhausbrand in Hongkong. Öffentliche Fragen zu Sicherheitsmängeln und Verantwortlichkeiten sind unerwünscht.
Von Lea Sahay, Peking
