KI und Hochschulen:Wenn Chat-GPT die Abschlussarbeit schreibt

KI und Hochschulen: Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz sind für Studierende vielfältig - welche sinnvoll sind, ist auch den Unis bislang nicht klar.

Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz sind für Studierende vielfältig - welche sinnvoll sind, ist auch den Unis bislang nicht klar.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Recherche, Literatursuche, Textanalyse: Viele Studierende nutzen schon künstliche Intelligenz. Im Ausland sollen Praxisprojekte deshalb bereits Bachelorarbeiten ersetzen. Deutsche Hochschüler wünschen sich klare Regeln - und Kontrolle.

Von Kathrin Müller-Lancé

So richtig ausgereift sei Chat-GPT in seinem Fachbereich noch nicht, sagt Mats Brändel. Trotzdem hat der Jura-Student von der Uni Köln die Software natürlich schon ausprobiert. Er hat Beispielfälle aus seinem Studium in das Textfenster kopiert und von der künstlichen Intelligenz (KI) analysieren lassen. Anständige juristische Gutachten kämen dabei nicht heraus, noch nicht, sagt Brändel. "Aber ein, zwei Punkte sind schon oft dabei, an die ich vorher nicht gedacht hatte."

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