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Historie:Fluchtgedanken

Im August '69 springt hier in Rumänien eine junge Frau aus der DDR in die Donau. Ihr Ziel: Jugoslawien, dann der Westen.

Der Bootsmann kennt sich aus. Er hat das kleine Motorboot auf die engste Stelle des Taldurchbruchs zugesteuert, der als "Eisernes Tor" bekannt ist. Steil aufragende Klippen auf beiden Seiten der Donau, auf der rumänischen noch schroffer als auf der serbischen, es ist tatsächlich so, als ginge es auf ein Tor zu, ein Himmelstor, und man kann sich fragen, wie sich der mächtige Fluss da einst hindurchgezwängt hat. Schwimmen? Hier? Der Bootsmann schüttelt den Kopf. Ausgeschlossen. Bei den Strudeln und der Strömung sei das selbstmörderisch.

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