Krieg in NahostLibanon: Was von der Würde bleibt

Lesezeit: 3 Min.

Hunderttausende aus dem Süden Libanons sind auf der Flucht: eine Frau mit ihrem Kind in Beirut.
Hunderttausende aus dem Süden Libanons sind auf der Flucht: eine Frau mit ihrem Kind in Beirut. Mohamed Azakir/REUTERS

Die Hisbollah zieht das Land wieder in einen sinnlosen Krieg, aus dem sie selbst als der größte Verlierer hervorgehen könnte.

Von Bernd Dörries, Kairo

Vor ein paar Monaten, im September 2025, stand Hussein Masri auf dem, was von seinem Haus im Süden von Libanon noch übrig geblieben war, mehr Staub als Trümmer. Masri schaute damals auf die Mangobäume, die Fahnen der Hisbollah in seinem Dorf Mansouri und erzählte von den letzten Kriegen und denen, die noch kommen werden. Die Hisbollah und ihre Kämpfer könnten vielleicht den übermächtigen Feind im Süden nicht militärisch besiegen, aber moralisch schon, irgendwie: „Die Israelis können uns die Verwandten nehmen, die Häuser nehmen, die Autos und die Plantagen. Aber nicht unsere Würde.“

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