Hilfsorganisationen:Vorwürfe gegen WHO

Eine unabhängige Untersuchungskommission hat schwere Vorwürfe wegen sexueller Ausbeutung gegen Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der UN und anderer Hilfswerke erhoben. Die Mitarbeiter hätten während eines Kriseneinsatzes gegen die Tropenkrankheit Ebola zwischen August 2018 und Juni 2020 in der Demokratischen Republik Kongo vor allem junge Frauen sexuell missbraucht und Jobs gegen sexuelle Handlungen versprochen, heißt es in dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Abschlussbericht. Die Kommission befragte mehr als 70 Opfer, aber auch Mitarbeiter von WHO, UN und anderen Hilfsorganisationen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte: "Das ist ein schwarzer Tag für die WHO." Es werde ernsthafte Konsequenzen für die Verantwortlichen geben.

© SZ vom 29.09.2021 / epd
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